Kinder im Orchester

Kinder im Orchester – unser Theaterbesuch
Am 24.10.2018 waren wir im Oldenburger Staatstheater und haben uns eine Orchesteraufführung angesehen. Das Stück hieß „Peter und der Wolf – Kinder im Orchester“.
Am Anfang wurden alle Instrumente vorgestellt. Dann haben verschiedene Instrumente ein kurzes Stück gespielt und der Dirigent fragte, ob jemand im Publikum weiß, welche Figur bzw. Rolle das Instrument darstellt.
Danach ging die eigentliche Vorführung los. Es gab einen Erzähler, der zwischendurch immer kurze Teile aus der Geschichte von Peter und der Wolf erzählt hat. Anhand der Musik und den unterschiedlichen Instrumenten konnte man sich die Geschichte sehr gut vorstellen.
Am Ende haben wir alle geklatscht und das Orchester hat sogar noch eine Zugabe gespielt.
Ich fand den Ausflug mit meiner Klasse sehr schön.
(Julia S., 5a)
Theaterbesuch: „Kinder im Orchester – Peter und der Wolf“
Heute waren meine Klasse und ich im Staatstheater Oldenburg. Wir haben uns das Stücke „Peter und der Wolf“ von Sergei  Prokofjew angesehen. Ich fand die Instrumente sehr schön und der Erzähler hat sehr schön erzählt.
Am besten fand ich, das kleine Musikstück zu Peter und dem kleinen Vogel.
Am Anfang haben sich alle Instrumente vorgestellt und am Ende gab es eine Zugabe und alle haben geklatscht.
(Hanna L., 5a)
Ausflug ins Theater
Am 24.10.2018 haben wir einen Ausflug ins Staatstheater gemacht. Dort gingen wir in die Vorstellung „Peter und der Wolf – Kinder im Orchester“.
Als allererstes erklärte uns der Dirigent ein paar Begriffe.  Dann gingen wir in einen großen Raum mit Tribüne und setzten uns hin. Der Dirigent erklärte uns etwas über die einzelnen Instrumente, die in dem Orchester spielen.
Dann spielten sie uns das Stück „Peter und der Wolf“ vor.
Ich war total fasziniert, wie die Musiker die Instrumente gespielt haben! Es war aufregend und spannend! Besonders gut haben mir die Bratschen gefallen, da ich am AGO auch Bratsche in der Streicherklasse spiele.
(Smila S., 5a)
Unser Ausflug zum Staatstheater
Wir gingen vom AGO aus zum Stadtstheater. Alle freuten sich. Als wir beim Theater ankamen, gingen wir rein und gaben unsere Jacken ab. Dann liefen wir nach oben. Oben war ein Mann, der etwas über das Theaterstück erzählte. Danach gingen wir mit dem Mann in den Raum, wo das Theaterstück gespielt wurde. Doch es war kein normales Stück, sondern ein Stück mit dem Orchester. Das Stück hieß ,, Peter und der Wolf „. Es ging los! Die Musiker spielten fantastisch. Zum Schluss gab es noch Zugabe.
Das Theaterstück war super.
(Sophie F., 5a)
Unser Besuch im Staatstheater
Gestern war ich mit meiner Klasse im Staatstheater. Wir haben uns das Stück „Peter und der Wolf“ angeguckt. Bevor die Vorführung anfing, zeigte uns der Dirigent verschiedene Instrumente, z.B. die Klarinette, die Posaune, die Pauke und die Geigen.
Die Geschichte handelte von einem Jungen, der Peter hieß und seinen tierischen Freunden, die sich in große Gefahr begaben. Da das ganze Stück mit verschiedenen Musikinstrumenten begleitet wurde, konnte man sich die Geschichte sehr gut vorstellen und es richtig genießen. Mir hat das Stück  gut gefallen und ich würde es mir gerne noch einmal ansehen.
(Zoe D., 5a)

Eine tierische Begrüßung für die neue 5b !

Foto: Sabine Conrad

Klappe und Action !
Das Theaterstück, professionell ausgestattet mit Headsets und Kostümen*, beginnt.
Ein lustiges Stück über einen Menschen, der von den Tieren verklagt wird. Verschiedene Tiere klagen gegen oder verteidigen den Menschen, sozusagen „Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere“ – so heißt das Stück nämlich.
Tierisch gespannt lauschen die neuen Fünftklässler dem tierischen Theaterstück.
Und Cut! Es ist vorbei.

Die Sechstklässler lernen die neuen Fünftklässler kennen. Und führen sie durch die Schule.
Und schon bald reden sie bestimmt Französisch miteinander?!

Wir wünschen viel Spaß am Alten Gymnasium Oldenburg! 

*Die Masken wurden von der Klasse 6b gebastelt, die Headsets freundlicherweise von der Firma MPA Flashlight – WPB Veranstaltungstechnik KG  zur Verfügung gestellt.

(Text von Thula Hackmann und Svantje Stein, 6b)

 

Im Deutschunterricht haben die sechsten Klassen inzwischen auch gelernt, Zeitungsberichte zu schreiben. Zum „Schülerzeitungsbericht“ über die Aufführung geht es hier:

 

Ein tierisch verrückter Gerichtssaal  

(Bericht von Maxi Bertz, 6b)

Am Freitag, dem 10.08.18, führte die Klasse 6b in der Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg für die neue 5b, ihre „Patenklasse“,  das Theaterstück „Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere“  auf.

In dem Stück geht es um die Gräueltaten, die die Menschen an den Tieren verüben. Wie z.B. am Frosch, dem bei lebendigem Leib die Beine ausgerissen werden, damit sie als Delikatesse gegessen werden können, oder an der Schlange, die man nur tötet, um ihr die Haut abzuziehen.

Allerdings gibt es auch tierische Fürsprecher wie den Hund, der als Freund des Menschen von diesem gut behandelt wird. Am Ende entscheidet der Richter, der Löwe, dass die Erde am Äquator geteilt und den Menschen die eine und den Tieren die andere Hälfte zugesprochen wird. Außerdem muss der Mensch alle für die Tiere schädlichen Dinge zerstören.

Die Vorstellung wurde von den Fünftklässlern mit begeistertem Applaus aufgenommen. Danach konnten die „Neuen“ ihre sogenannten Paten aus der 6b kennenlernen und bekamen von diesen die Schule gezeigt.

Dichterlesung mit Lyriker Arne Rautenberg am AGO

Dass  der Umgang mit Lyrik unseren Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 viel Freude und Spaß bereitet, hat der Dichter Arne Rautenberg aus Kiel auf seine ganz eigene Art und Weise am 13. Februar 2018 gleich dreifach bewiesen.

In drei einstündigen Lesungen in unseren „ehrwürdigen Hallen“, so der Dichter beeindruckt über unsere Aula, fesselte er die Kinder mit einer Mischung aus Dichterleben und Poesie. Denn er hat viel Erstaunen darüber ausgelöst, dass er meistens nachts arbeitet, um in Ruhe die gesammelten Eindrücke des Tages aus seinem Notizblock zu überdenken und in Gedichten zu verarbeiten. Er erzählte auch, dass ganz besonders die Lebenswelt seiner eigenen Kinder ihn zu seinen Gedichten inspiriert, wie z. B. das Gedicht zum gleichnamigen Gedichtband „Montag ist Mützenfalschrumtag“, weil sein Sohn seine Mütze immer montags verkehrt herum trug. Besonders begeistern konnte Herr Rautenberg die Kinder mit seiner Auswahl an Gruselgedichten (z. B. „Draculala“), weil sie durch die witzige Lautmalerei und sehr spezielle Vortragsweise sofort zum Mitmachen und Nachmachen animierten. Viel gelacht haben alle auch über das Zustandekommen seines berühmtesten Gedichtes: „Mutter zu Sascha, Sara und Saskia am Meer“, in welchem der Dichter die Ansprache der Mutter an ihre Kinder im Originalton verarbeitete. Mit größtem Vergnügen lauschten darum die Zuhörer wiederholt den  Ausrufen als Verszeile: „Zieh deine Unterhose“ an. Aber auch eine bunte Auswahl an Tiergedichten oder die Vorstellung eines Reimwörterbuches zur Hilfestellung für Dichterprofis oder Hobbydichter bestaunten unsere Fünft-und Sechstklässler. Insgesamt ein tolles Erlebnis.


Arne Rautenberg hat seine Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur mit seinen Geschichten und Gedichten begeistert, sondern auch motiviert selbst Poesie zu verfassen:

Uns gefiel die Lesung sehr, von Arne Rautenberg vom Meer.

Er hat schon viele Gedichte geschrieben, die alle seine Leser lieben.

Sein berühmtestes Gedicht, handelt von einer Frau, die ihre Kinder unterbricht.

Seinem Sohn fiel plötzlich ein, es soll Mützenfalschrumtag jetzt sein.

Gedichte schreibt er immer nachts, damit dabei nun keiner lacht.

Die Idee seiner Tochter war ihr Lieblingstier, das Gedicht gefiel aber nicht nur ihr.

Wenn er spricht, dann höre zu, und die Langeweile vergeht im Nu.

Zum Schluss können wir euch noch sagen, über diesen Dichter kann man sich nicht beklagen.

(Nele, Amelie, Konstantina)

Text und Fotos: Silke Genzen

Im Backstagebereich

Eine Theaterrallye fand am 22.1.2018 am Oldenburgischen Staatstheater statt. Es war ein unvergesslicher Tag für uns, die 6c unserer Schule. Die Rallye fand statt, damit wir Schüler einen besseren Einblick hinter die Kulissen des Theaters bekommen. Anfangs gingen wir in den Spielraum, die sogenannte Blackbox, nachdem sich die Leiterin vorgestellt hatte. Des Weiteren liefen wir zu der Holzwerkstatt, was viele interessant fanden. Dort wurde alles Mögliche für die Bühne aus Holz hergestellt. Die Metallverarbeitung war dafür zuständig, wenn die Holzkonstruktion zu instabil wurde. Dies erklärte uns die Leiterin. Danach folgte der Besuch in der Malerei. Darin wurden alle Bühnenrequisiten professionell und sauber bemalt. Daraufhin stiegen wir die Stufen hinauf zur Waffenkammer. Einige Waffen und Rüstungsteile waren sogar echt, aber entschärft. Anschließend besuchten wir die Damenschneiderei. Als nächstes führte uns die Leiterin in die Maskenbildnerei, wo es langsam voranging, weil es viel zu erklären gab. Die letzte Station war die Bühne. Dort standen noch Bühnenrequisiten. Unter anderem war der Ofen aus der Oper „Hänsel und Gretel“ zu sehen. Für ein abschließendes Foto setzten wir uns um den Kronleuchter herum, der in den Zuschauerraum heruntergelassen worden war. Am Schluss gingen wir mit einem Rätselblatt und viel neuem Wissen über das Theater nach Hause. Mit dem richtigen Lösungswort und etwas Glück kann man Backstage- und Eintrittskarten gewinnen. Es hat sich doppelt gelohnt: wir haben viel gelernt und die Chance etwas zu gewinnen. Ich würde diesen Ausflug für die nächsten sechsten Klassen empfehlen.

Narek Mirzakhan-Saki, 6c

Klasse 7a lädt NWZ-Reporterin ins AGO ein

Im Rahmen des Unterrichtsthemas „Journalistisches Schreiben“ besuchte die NWZ-Redakteurin Lina Bruneé die Klasse 7a, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Leben einer Redakteurin zu geben. Frau Brunée erklärte, dass sie nach ihrem Studium noch im Praktikum sei, was im Journalismus Volontariat heißt.

Frau Brunée beantwortete in zwei Schulstunden Fragen, die es rund um die Tageszeitung gibt. Sie berichtete über allgemeine, organisatorische Abläufe im Pressewesen und stellte unterschiedliche Ausbildungswege zum Beruf des Journalisten vor, aber äußerte sich auch zu persönlichen Vorlieben. Die Schülerinnen und Schüler hatten immer wieder die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Frau Brunée offen und verständlich beantwortete. Auf die Frage nach ihrem liebsten Thema sagte Frau Brunée: „Am liebsten schreibe ich, ehrlich gesagt, über Menschen“.

Außerdem erklärte Frau Brunée nicht nur, wie eine Reportage gestaltet wird und was dabei zu beachten ist, sondern zeigte dies auch an der aktuellen Tageszeitung. Die NWZ-Redakteurin zeigte ihre Begeisterung für ihren Beruf und sagte: „Das Beste ist, dass man immer dazu lernt.“

Auch die Schülerinnen haben wieder einmal viel gelernt und konnten viele neue Informationen mitnehmen. Von dem Besuch der Redakteurin waren alle begeistert, weil er zum theoretischen Unterricht eine gelungene Abwechslung war und diesem insgesamt recht spannenden Thema Praxisnähe gab.

Abschließend kann dieser Besuch als voller Erfolg bezeichnet werden, und das Unterrichtsthema konnte so um einen schönen Punkt erweitert werden.

 

Text: Luca Schultz und Erik Hillmann

Foto: Angelika Feldhege

 

Theater für 7. Klasse: „Tschick“

Die Klasse 7 a war am 4. Dezember 2017 in der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters und hat sich dort das Stück „Tschick“ angeschaut.

Es geht um Andreij Tschichatschow, der aber nur Tschick genannt wird und seinen Freund Maik Klingenberg.
Der Außenseiter Tschick ist vor vier Jahren von Russland nach Deutschland gezogen und hat sich trotz seines eigenwilligen Verhaltens von einer Förderschule bis zu einem Gymnasium hochgearbeitet.
Auch Maik ist ein Außenseiter und ist verliebt in seine Mitschülerin Tatjana, die ihm aber keine Beachtung schenkt. (Franziska Rulfs)

Als die Sommerferien beginnen, fährt Maiks Mutter zu einer Entziehungskur, und sein Vater verreist mit seiner Sekretärin. Während der 14jährige Maik allein das Haus hütet, taucht sein Mitschüler Tschick mit einem gestohlenen Lada auf. Zögernd steigt Maik zu Tschick in das Auto ein, um in die Walachei zu fahren, wo angeblich dessen ungewöhnlicher Großvater lebt.
Sie nehmen ein wenig Proviant und Geld, aber keine Handys mit. Ohne Karte oder Kompass fahren sie Richtung Süden. Am zweiten Tag lernt Maik Auto zu fahren, indem Tschick es ihm zeigt.

In einem Dorf werden sie von einer freundlichen Familie in deren Haus zum Essen eingeladen.

Irgendwann müssen sie tanken, da der Tank ihres Autos fast leer ist. Weil sie an einer Tankstelle auffallen würden, suchen sie auf einer Müllhalde nach einem Schlauch um Benzin aus einem fremden Autotank anzusaugen. Dort treffen sie Isa, die im Müll zu leben scheint. Isa hilft den Jungen und schließt sich ihnen an. Sie baden in einem See, übernachten aber im Auto. Maik beginnt, sich in Isa zu verlieben und ist sehr traurig, als diese sich wegen einer besseren Mitfahrgelegenheit Hals über Kopf verabschiedet.

Am Ende kommen die beiden Jungen vor Gericht, wo Maik nur mit einer Strafe davon kommt, während Tschick in ein Heim muss. (Maybritt Nerlich)

Das Theaterstück „Tschick“ basiert auf einem Roman, der auch noch später im Unterricht vorkommt. […] Ich fand das Stück sehr gut, da auch die Besetzung sehr gut war. Ich würde dem Stück 5 Sterne geben. (Bennett Hohn)

Das Stück ist sehr witzig und sehr modern, also mit viel Jugendsprache. Trotz der geringen Anzahl an Darstellern (3) kommt das Stück überzeugend rüber. Das liegt nicht nur an den guten Schauspielern, sondern auch daran, dass an die hintere Bühnenmauer Bilder gebeamt werden. Ich würde dieses Stück auf jedem Fall an alle weiterempfehlen! (Erik Hülsebus)

Alles in allem kann man das Stück „Tschick“ jedem Theaterliebhaber nur empfehlen, ob nun hier in der Exerzierhalle oder anderswo. Das Stück und auch die Geschichte greifen viele sonst eher unbehandelte Themen auf und bringen sie dem Zuschauer/Leser näher. (Luca Schultz)

Vian gewinnt beim Vorlesewettbewerb

Am Donnerstag, dem 30. November, fand der mit Spannung erwartete Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.

Aus jeder der vier Klassen lasen jeweils zwei Klassensieger aus unterschiedlichsten Jugendbüchern vor. Wir hörten lustige oder spannende Geschichten von Eiskugeln und nassen Hosen, von Katzen, einem Fußballspiel und vieles mehr. Alle Vorleserinnen und Vorleser lasen so gut vorbereitet, dass die Jury – die Deutschlehrer der Klassen sowie Jasper und Katharina aus Jahrgang 12 – lange diskutierte, bis die drei Besten für die zweite Runde feststanden. Auch der unbekannte Text wurde von allen Drei souverän vorgetragen.

Am Ende stand als Schulsieger Vian Tolan aus der 6d fest. Wir gratulieren ihm herzlich!

 

Fotos: Lennart Kappei, 6. Klasse

Text: Mechthild Möhlmann

Ein Tag auf der Kibum: Marcin Szczygielski liest „Hinter der blauen Tür“

Endlich war es soweit! Die Klassen 5 b, 5 c und 5 d gingen mit ihren Deutschlehrinnen Frau Conrad, Frau Genzen und Frau Steinert zur Kibum. Alle waren ein bisschen aufgeregt und konnten es kaum erwarten. Auf dem Weg zur Kibum unterhielten wir uns darüber, was wir auf der Kibum früher schon erlebt hatten. Etwas später waren wir schon da. Ein Mann zeigte uns den Weg in den Saal des Casablana-Kinos, wo die Lesung stattfinden sollte. Wir nahmen den rot gepolsterten Sesseln Platz. Kurz danach wurden die Lichter heruntergedreht.

Jetzt traten drei Personen auf die Bühne, eine Frau und zwei Männer. Die Frau stellte die Männer vor. Einer von beiden war der polnische Autor Marcin Szczygielski und der andere war sein Übersetzer Thomas Weiler. Nach den Begrüßungsworten konnten wir Marcin Szczygielski ein paar Fragen,  z.B. zu seinem Leben, stellen. Anschließend erzählte Herr Szczygielski über sein Buch „Hinter der blauen Tür“. Neugierig hörten wir zu. Als er damit fertig war, las Thomas Weiler einen kleinen Teil der Geschichte vor. Das Buch war so spannend, das alle noch weiter zuhören wollten, doch stattdessen erzählte Marcin Szczygielski  uns weitere Einzelheiten über das Buch.


Im Anschluss zeigte er uns einen Trailer von der Verfilmung. Der Film war zwar auf polnisch, aber die Bilder waren das Entscheidende.

Jetzte neigte sich unsere Lesung leider schon dem Ende zu. Es konnten noch Fragen zum Trailer gestellt werden.

Etwas später gingen wir alle wieder zum AGO zurück.

Wir freuen uns schon auf den Kibum-Besuch im nächsten Jahr!

 

Text: Felix Spieker, 5d

7. Klassen ‚entern‘ „Cyrano“

Klasse 7 a vor der Exerzierhalle; Foto: A. Feldhege

Im Rahmen des ENTER-Projektes, das das Staatstheater Oldenburg für Schulen anbietet und Schülerinnen und Schülern den preiswerten Eintritt zu ausgewählten Stücken seines aktuellen Programms ermöglicht, haben sich die Klassen 7 a und 7 b die Aufführung „Cyrano“ angesehen.

Erik Hülsebus (7 a) beschreibt den Theaterbesuch so:

„Wir waren am Montag im Theater: Als erstes sind wir mit der ganzen Klasse zum Theater gelaufen! Dort waren auch noch andere Klassen von anderen Schulen. In dem Stück geht es um 3 Männer, die alle in dieselbe Frau verliebt sind. Der eine ist reich, der andere schön und die Hauptperson kann nicht nur gut fechten, sondern hat auch eine Begabung Gefühle in schönen Worten ausdrücken, findet sich aber sehr hässlich. – Ich fand das Stück sehr schön, da es witzig und interessant gemacht war, obwohl die Geschichte eigentlich eher langweilig war und es nur vier Schauspieler gab. Es wurde nur mit einem Bühnenbild gearbeitet, aber dafür auch mit viel Rauch und mit viel Scheinwerferlicht.“
Von der Aufführung waren alle Schülerinnen und Schüler begeistert. Insbesondere die Zweikämpfe und die häufig der Jugendsprache entliehenen Dialoge gefielen. Besonders gewürdigt wurden auch die schauspielerische Leistung der vier Darsteller, die in eine Vielzahl von Rollen schlüpften, sowie die Nutzung des eher schlicht gestalteten Bühnenbildes.

 

„Der Kick“ auf der Aulabühne

Mit der Aufführung des dokumentarischen Theaterstücks „Der Kick“ auf der Aulabühne hat das Seminarfach ‚Darstellendes Spiel‘ das Publikum wieder einmal überzeugt und berührt. Bereits im Juni hatte die Gruppe das Stück im Rahmen der Jugendtheatertage in der Exerzierhalle gezeigt.

Die Autoren Andres Veiel und Gesine Schmidt haben für das Theaterstück „Der Kick“ die brutale Tötung des Jugendlichen Marinus Schöberl durch seine etwa gleichaltrigen Kumpel in Potzlow im Jahr 2002 zum Anlass genommen, sich mit unterschiedlichen Menschen, die aus dem Umfeld des Toten und der Täter stammen, zu sprechen und Informationen zu sammeln: Eltern, Geschwister, Freunde, Lehrer, Sozialarbeiter, Rechtsanwälte, Bürgermeister usw. Aus dem zusammengetragenen Material haben die Autoren ein Theaterstück verfasst, das dem dokumentarischen Theater zuzurechnen ist und mithin einen hohen Grad an Authentizität besitzt. Das Theaterstück überzeugt vor allem durch die Sprache der Figuren bzw. die Unfähigkeit vieler Beteiligter über die eigene Lebenssituation zu reflektieren und zu kommunizieren. Die Menschen des brandenburgischen Ortes wirken in der Nachwendezeit desorientiert. Jugendliche konsumieren bereits in jungen Jahren reichlich Alkohol, neigen zu körperlicher Gewalt und kriminellen Handlungen, aber werden offenbar durch Eltern, Schule und Staat nicht hinreichend begleitet. Die Situation eskaliert, als der 16-jährige Marinus Schöberl von drei seiner Kumpel, mit denen er zuvor zusammen ‚gefeiert‘ hatte, zunächst durch den sogenannten ‚Bordsteinkick‘ getötet und anschließend in einer Jauchegruppe versenkt wird.

Die Seminarfachgruppe, die von Inga Kirchhoff geleitet wird, hat sich im vergangenen Jahr nicht nur mit Text und Inhalt des vorliegenden Stückes vertraut gemacht, sondern auch unterschiedliche Techniken des Schauspiels erprobt und für beide Aufführungen Inszenierungen entwickelt. Mit der existenten unvorstellbar brutalen Gewalt des Ereignisses, das dem Stück zugrunde liegt, haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv beschäftigt. Einige sind in die Rollen der Täter geschlüpft, haben ihnen Menschlichkeit gegeben, die die Täter auch zu Opfern ihrer Lebenswirklichkeit werden lässt. Wegen der beiden sehr unterschiedlichen Aufführungsorte musste die Seminarfachgruppe zwei je eigene Inszenierungen entwickeln, bei denen jeweils auch einige andere Darsteller die Rollen einnahmen. Beide Aufführungen haben sich gelohnt.

Mit dem Thema der Gewalteskalation in Zeiten gefühlter sozialer Nutzlosigkeit sieht sich die Gesellschaft nicht nur unter Jugendlichen in Brandenburg konfrontiert.

Fotos: A. Feldhege