Studienfahrt des Seminarfachs „Kulturstadt Wien“

 

„Kulturstadt“ … hört sich nicht so spannend an – dachte unser Kurs zunächst. Unsere Kursfahrt nach Wien hat diesen Eindruck jedoch völlig geändert.

Nach einer anstrengenden 15-stündigen Busfahrt haben wir schon bei der Ankunft in der österreichischen Hauptstadt erste schöne Eindrücke erhalten.

In den nächsten vier Tagen sahen wir mehr und mehr von der Kultur Wiens, welche überhaupt nicht langweilig und eintönig, sondern sehr spannend und beeindruckend war: Von Schloss Schönbrunn über die Staatsoper, die Jugendstilhäuser und verschiedene Ausstellungen bis hin zur modernen Architektur der Wirtschaftsuniversität haben wir etliche Facetten von Wien gesehen. Ein Highlight dieser Fahrt war das gemeinsame Essen in einem typischen Wiener Restaurant – einem Heurigenhaus –, in dem es natürlich typische Wiener Speisen gab. Ein anderer Höhepunkt war unser Theaterbesuch im Burgtheater.

Einen Nachmittag verbrachten wir auf dem Wiener Prater, einem ganzjährig geöffneten Freizeitpark.

Für viele von uns war es etwas ganz Besonderes, die Gebäude, wie z.B. die Karlskirche oder Ausstellungen zu Künstlern, wie z.B. Egon Schiele, mit denen man sich für das Facharbeitsthema wochenlang beschäftigt hatte, nun in Wirklichkeit zu sehen.


 

Die Zeit in Wien war leider viel zu kurz, um sich alles genau anzusehen. Allerdings hat uns diese schöne Stadt gezeigt, wie interessant Kultur wirklich sein kann.

Wir danken Frau Möhlmann und Frau Feldhege für die Organisation und die tolle Zeit.

 

Text: Alyssa Bosse

Love love love … Love is all you need ….

Am Ende des Schuljahres wird auf den Sommerkonzerten die Liebe zur Musik deutlich gezeigt und auch spürbar. Unterschiedliche Chöre und Orchester präsentieren Stücke, die während des Schuljahres eingeübt wurden.


Zudem werden am Ende des 2. Sommerkonzertes die musizierenden Abiturienten sehr wertschätzend und wehmütig von der Fachgruppe Musik mit Rosen und Grüßen verabschiedet. Die Abiturienten haben in diesem Jahr den Beatles-Song „All you need is love“ eingeübt und werden dem AGO damit in bester Erinnerung bleiben.

 

Fotos: Angelika Feldhege

Schulen musizieren!

Es begann mit einem Alptraum. Fünfeinhalb Stunden Busfahrt bis Celle, Stau, Pannen und zwei Vollsperrungen auf der Autobahn. Wir sollten um halb 5 Stellprobe machen, um 18 Uhr begann das Konzert, um 18.30 wären wir dran gewesen, um 19.30 kamen wir endlich an. Raus aus dem Bus, rauf auf die Bühne – und los: Mozarts Pariser Symphonie. Aber alles klappte, und es war toll! Lachend kamen hinterher viele Zuhörer nach vorne, Schülerinnen, Schüler, Lehrer; die Leute vom Fachverband, jemand vom Landesmusikrat und einer aus dem Kultusministerium (der Minister selbst hatte das Grußwort gesprochen), der Oberbürgermeister, die Schulleiter der gastgebenden Schulen. Von da an war es ein einziges Fest (schade nur, dass die Abiturienten noch am Abend wegen ihrer Noten wieder nach Oldenburg mussten).

Viele stromerten noch durch die Stadt, fanden das Aller-Ufer und wollten gar nicht in die Unterkunft zurück. Untergebracht waren wir im Katholischen Pfarrheim direkt am Franzöischen Garten, da blieb am zweiten Abend eine große Gruppe, bis die große Fontäne ausging und man nur das Quaken der Frösche hörte. Morgens mit dem Bus nach Lachendorf, zum Immanuel- Kant-Gymnasium, einer Schule auf einem ganz neuen riesigen Campus, es gibt Sportplätze, Spielplätze, Tischtennisplatten. Wir konnten unter einem mächtigen Sonnensegel frühstücken und nebenan in der Sporthalle duschen. Herrlich! Im Konzert begegneten die AGO- Symphoniker dem Lachendorfer Chor und der Big Band der KGS Stuhr-Brinkum (die in vielem ähnlich spielt wie die AGO-Big-Band). Es gab im Anschluss drei weitere Konzerte: Im „Beckmannsaal“ des Kaiserin-Auguste-Viktoria- Gymnasiums; in der Stadtkirche; aber die meisten AGOnauten zogen es vor schwimmen zu gehen oder in der Unterkunft etwas auszuspannen, so traf man sich abends beim Bandstand in der CD-Kaserne, wo es auch reichlich Pizza gab.

Am Samstag, nach ausgiebigem gechilltem Frühstück auf dem Rasen des alten Friedhofs, ging es zur Open-Air- Bühne auf dem Großen Plan und dann, nach dem Abschlussfoto (s.o.), zu Fuß zum Bahnhof – der Bus hatte Freitag die Frühfahrer vom Jugendorchester und alle Instrumente bereits nach Oldenburg befördert – aber erst nach einem gemütlichen Picknick in den weiten Grünanlagen der Bahnhofstraße. Kann denn nicht jeden Tag Landesbegegnung sein? (Allerdings gibt es nur wenige Fotos: die völlig verspätete Ankunft machte alle Fotografierpläne für das Eröffnungskonzert zunichte; von unzähligen Fotos der anderen Ensembles und Konzerte erscheinen demnächst einige auf www.landesbegegnung.de.)

(Text: Ralf Beiderwieden; Fotos: Fabian Eicke & Ralf Beiderwieden)

Konstantin Kösling ist mit Horn erfolgreich beim Bundeswettbewerb Musik

Konstantin Kösling, Hornist im AGO-Orchester, hat zuerst beim Landeswettbewerb Jugend musiziert einen ersten Preis errungen – mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.
Beim Bundeswettbewerb am letzten Mai-Wochenende hat er in Lübeck in seiner Kategorie einen dritten Preis gewonnen, mit 23 von 25 Punkten. Das ist eine gigantische Leistung!
Wieder gilt, was wir uns vor Jahren einmal in die GRUNDSÄTZE geschrieben haben: „An der Kunst unserer weit fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler haben wir Musiklehrer keinen Anteil mehr. Aber wir können ihnen ein Zuhause geben, mit ihnen gemeinsam an einer Schulkultur arbeiten, in der sie nicht Fremdlinge, sondern Erste unter Gleichgesinnten sind.“ Konstantin, wir sind stolz auf Sie und gratulieren Ihnen!

Konstantin Kösling ist außerdem Orchestersprecher im Jugendorchester der Stadt Oldenburg.

Text: Ralf Beiderwieden

Die NWZ hat berichtet.

Bandstand 2018: We’ll meet again …

Beim Bandstand präsentieren unterschiedliche Musiker ihre Leidenschaft für Musik. Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern spielen alleine oder als Gruppe, was sie in ihrer Freizeit geübt haben. Den begeisterten Besuchern des Bandstand wird so eine bunte Zusammenstellung von Musikrichtungen geboten. Für viele Musiker ist der Bandstand die Gelegenheit, erstmalig ihr musikalische Können einem großen Publikum vorzustellen oder Neues öffentlich zu erproben.


9. AGOphonie klingt wunderbar

Die 9. AGOphonie versammelte alle Teilorchester des Alten Gymnasiums zu einem zweistündigen Konzert. Das Streichorchester eröffnete mit drei Stücken, es folgten zwei Stücke des Holzbläserensembles und eines mit dem Oberstufen-Streichorchester. Nach der Pause erklang der 1. Satz aus Mozarts Pariser Sinfonie und zwei Werke mit Solisten, dann kam die Big Band – darunter zwei Stücke mit Sängern – und zum Schluss  das Blasorchester.

Die AGOphonie war wieder ein wichtiges und interessantes Konzert in einem musikreichen Schuljahr. Hier konnten alle Teilorchester ausgiebiger Teile ihres Repertoires zu Gehör bringen, die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten erprobt werden (wofür im Advents- und Sommerkonzert nicht genügend Zeit ist), vereinigtes Blasorchester (aus Holzbläsern und Big Band), Symphonieorchester (aus Streichern und reduzierten Bläsern) sowie Big Band mit den Sängern. Nur das komplette große Orchester kann hier nicht spielen. Dazu ist die Aula zu klein. Es spielt in der Cäci-Aula im zweiten Sommerkonzert (am 20. Juni).


Text: Ralf Beiderwieden

Fotos: Peter Frohmüller

 

AGOStreicherklasse pflegt Austausch mit Stader Athenaeum

Es war ein herrlicher Streichersommer-Tag – und ganz sicher der Höhepunkt des Streicherklassen-Doppeljahres: Der größte Bus war nötig, um die Streicherinnen und Streicher aller vier 6. Klassen mitsamt Kontrabässen und Celli zum zweitägigen Gegenbesuch in die Partnerschule, das Gymnasium Athenaeum in Stade, zu bringen.


Der Besuch in Stade begann mit einem ausgiebigen Stadtspaziergang und einer Führung zur weithin gerühmten Orgel in St. Willhadi und einem Gruppenfoto vor dem Schwedenspeicher. Morgens drauf wurde ausgiebig in der Schule gemeinsam musiziert. Ein kurzer „Fluch der Karibik“ gehörte zu den musikalischen Mitbringseln. Und dann war auch noch Zeit, um durch das bildschöne Zentrum der Hansestadt zu stromern, wo es auch – bei 26° –  an Eiscreme nicht mangelte. Für Herrn Wilken, der uns netterweise begleitete, gab es noch einen anderen Unvergesslichkeitspunkt: das nächtliche Konzert – ein Freund vor Ort besaß den Schlüssel – auf der unter Kennern weltberühmten Arp-Schnitger-Orgel in St. Cosmae & Damianus.

(Text und Fotos: Ralf Beiderwieden)

Mehr Informationen zur Streicherklasse gibt es HIER.

1. Platz beim Landeswettbewerb Jugend musiziert

Foto: Lennard Wefer

Konstantin Kösling, Hornist im AGO-Orchester, hat beim Landeswettbewerb Jugend musiziert einen ersten Preis errungen – mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, auf den er sich zur Zeit vorbereitet: Ende Mai, in Lübeck, ist es soweit.

Das AGO gratuliert – und drückt die Daumen für das Finale!
Konstantin Kösling ist außerdem Orchestersprecher im Jugendorchester der Stadt Oldenburg.

Die NWZ hat berichtet.

Es weihnachtet …

 

Die Adventskonzerte des AGO sind die eindrücklichen Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht.

Alljährlich präsentieren die unterschiedlichen Chöre und Orchester der Schule nicht nur ihr Können, sondern auch weihnachtsmusikalische Vielfalt. Während die jüngeren Jahrgänge in diesem Jahr zwei Konzerte in der Schulaula gaben, musizierten die höheren Jahrgänge in der Lambertikirche. Neben der eigenen Aula ist die Lambertikirche, die als Wiege des AGO verstanden werden kann, ein wunderbarer Ort, um die Weihnachtszeit musikalisch einzuläuten.

Allen, die sich für das Gelingen der Adventskonzerte engagieren, sei herzlich gedankt.

 

Nun heißt es: Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2018!

Alle Jahre wieder

Zum 11. Mal gastierte das Streichorchester des Alten Gymnasiums im Seniorenzentrum am Küstenkanal: Eine allen längst liebgewordene Tradition.

Für das Haus, versichern die Gastgeber, ist das Konzert ein Highlight der Adventszeit; für das Streichorchester ist es eine willkommene Gelegenheit, einmal eine volle Stunde ausgiebig Streichmusik zu spielen.

„Ja, haben Sie denn gar keine Bratschen?“, fragt eine Seniorin leicht resolut. Beiderwieden: „Bratschen, einmal aufstehen!“ Lena und Lily, Emilia, Iris und Tomke, Laurenz, Julia und Felix erheben sich lachend.


Es gab das „Coventry Carol“ – mit dem schönen Bratschensolo – und Lieder zum jüdischen Lichterfest Hanukkah, eine kleine Streichersinfonie. Das Oberstufenstreichorchester „OSSO“ hatte sich in diesem Halbjahr an die berühmte Musette aus Händels Concerto Grosso herangewagt: Lang und schwer – und schön. Und weil Lena, Bratsche, Geburtstag hatte, war das „Geburtstagsständchen“ eingeübt worden.

Den schönen Abschluss bildeten – wie in all den Jahren zuvor – einige Weihnachtslieder. Ihr Reiz – abgesehen davon, dass „O du fröhliche“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ schöne Lieder sind – besteht darin, dass sie den alten Herrschaften so vertraut sind und Erinnerungen zum Klingen bringen. Und auch darin, dass immer die zweite „Strophe“ solistisch gespielt wird: so werden viele der Musiker des Orchesters für einige Takte zu Solisten, und zwischen den Orchesterblöcken entsteht ein kammermusikalischer Reiz.

Und so bat Gastgeberin Kerstin Bekaan am Ende um eine kleine Zugabe. Die spielten die Streicherinnen und Streicher dann auch: „Alle Jahre wieder“.

Fotos: Christiana Lorenz, Jg. 12

Text: Ralf Beiderwieden