Bandstand 2018: We’ll meet again …

Beim Bandstand präsentieren unterschiedliche Musiker ihre Leidenschaft für Musik. Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern spielen alleine oder als Gruppe, was sie in ihrer Freizeit geübt haben. Den begeisterten Besuchern des Bandstand wird so eine bunte Zusammenstellung von Musikrichtungen geboten. Für viele Musiker ist der Bandstand die Gelegenheit, erstmalig ihr musikalische Können einem großen Publikum vorzustellen oder Neues öffentlich zu erproben.


9. AGOphonie klingt wunderbar

Die 9. AGOphonie versammelte alle Teilorchester des Alten Gymnasiums zu einem zweistündigen Konzert. Das Streichorchester eröffnete mit drei Stücken, es folgten zwei Stücke des Holzbläserensembles und eines mit dem Oberstufen-Streichorchester. Nach der Pause erklang der 1. Satz aus Mozarts Pariser Sinfonie und zwei Werke mit Solisten, dann kam die Big Band – darunter zwei Stücke mit Sängern – und zum Schluss  das Blasorchester.

Die AGOphonie war wieder ein wichtiges und interessantes Konzert in einem musikreichen Schuljahr. Hier konnten alle Teilorchester ausgiebiger Teile ihres Repertoires zu Gehör bringen, die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten erprobt werden (wofür im Advents- und Sommerkonzert nicht genügend Zeit ist), vereinigtes Blasorchester (aus Holzbläsern und Big Band), Symphonieorchester (aus Streichern und reduzierten Bläsern) sowie Big Band mit den Sängern. Nur das komplette große Orchester kann hier nicht spielen. Dazu ist die Aula zu klein. Es spielt in der Cäci-Aula im zweiten Sommerkonzert (am 20. Juni).


Text: Ralf Beiderwieden

Fotos: Peter Frohmüller

 

AGOStreicherklasse pflegt Austausch mit Stader Athenaeum

Es war ein herrlicher Streichersommer-Tag – und ganz sicher der Höhepunkt des Streicherklassen-Doppeljahres: Der größte Bus war nötig, um die Streicherinnen und Streicher aller vier 6. Klassen mitsamt Kontrabässen und Celli zum zweitägigen Gegenbesuch in die Partnerschule, das Gymnasium Athenaeum in Stade, zu bringen.


Der Besuch in Stade begann mit einem ausgiebigen Stadtspaziergang und einer Führung zur weithin gerühmten Orgel in St. Willhadi und einem Gruppenfoto vor dem Schwedenspeicher. Morgens drauf wurde ausgiebig in der Schule gemeinsam musiziert. Ein kurzer „Fluch der Karibik“ gehörte zu den musikalischen Mitbringseln. Und dann war auch noch Zeit, um durch das bildschöne Zentrum der Hansestadt zu stromern, wo es auch – bei 26° –  an Eiscreme nicht mangelte. Für Herrn Wilken, der uns netterweise begleitete, gab es noch einen anderen Unvergesslichkeitspunkt: das nächtliche Konzert – ein Freund vor Ort besaß den Schlüssel – auf der unter Kennern weltberühmten Arp-Schnitger-Orgel in St. Cosmae & Damianus.

(Text und Fotos: Ralf Beiderwieden)

Mehr Informationen zur Streicherklasse gibt es HIER.

1. Platz beim Landeswettbewerb Jugend musiziert

Foto: Lennard Wefer

Konstantin Kösling, Hornist im AGO-Orchester, hat beim Landeswettbewerb Jugend musiziert einen ersten Preis errungen – mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, auf den er sich zur Zeit vorbereitet: Ende Mai, in Lübeck, ist es soweit.

Das AGO gratuliert – und drückt die Daumen für das Finale!
Konstantin Kösling ist außerdem Orchestersprecher im Jugendorchester der Stadt Oldenburg.

Die NWZ hat berichtet.

Es weihnachtet …

 

Die Adventskonzerte des AGO sind die eindrücklichen Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht.

Alljährlich präsentieren die unterschiedlichen Chöre und Orchester der Schule nicht nur ihr Können, sondern auch weihnachtsmusikalische Vielfalt. Während die jüngeren Jahrgänge in diesem Jahr zwei Konzerte in der Schulaula gaben, musizierten die höheren Jahrgänge in der Lambertikirche. Neben der eigenen Aula ist die Lambertikirche, die als Wiege des AGO verstanden werden kann, ein wunderbarer Ort, um die Weihnachtszeit musikalisch einzuläuten.

Allen, die sich für das Gelingen der Adventskonzerte engagieren, sei herzlich gedankt.

 

Nun heißt es: Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2018!

Alle Jahre wieder

Zum 11. Mal gastierte das Streichorchester des Alten Gymnasiums im Seniorenzentrum am Küstenkanal: Eine allen längst liebgewordene Tradition.

Für das Haus, versichern die Gastgeber, ist das Konzert ein Highlight der Adventszeit; für das Streichorchester ist es eine willkommene Gelegenheit, einmal eine volle Stunde ausgiebig Streichmusik zu spielen.

„Ja, haben Sie denn gar keine Bratschen?“, fragt eine Seniorin leicht resolut. Beiderwieden: „Bratschen, einmal aufstehen!“ Lena und Lily, Emilia, Iris und Tomke, Laurenz, Julia und Felix erheben sich lachend.


Es gab das „Coventry Carol“ – mit dem schönen Bratschensolo – und Lieder zum jüdischen Lichterfest Hanukkah, eine kleine Streichersinfonie. Das Oberstufenstreichorchester „OSSO“ hatte sich in diesem Halbjahr an die berühmte Musette aus Händels Concerto Grosso herangewagt: Lang und schwer – und schön. Und weil Lena, Bratsche, Geburtstag hatte, war das „Geburtstagsständchen“ eingeübt worden.

Den schönen Abschluss bildeten – wie in all den Jahren zuvor – einige Weihnachtslieder. Ihr Reiz – abgesehen davon, dass „O du fröhliche“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ schöne Lieder sind – besteht darin, dass sie den alten Herrschaften so vertraut sind und Erinnerungen zum Klingen bringen. Und auch darin, dass immer die zweite „Strophe“ solistisch gespielt wird: so werden viele der Musiker des Orchesters für einige Takte zu Solisten, und zwischen den Orchesterblöcken entsteht ein kammermusikalischer Reiz.

Und so bat Gastgeberin Kerstin Bekaan am Ende um eine kleine Zugabe. Die spielten die Streicherinnen und Streicher dann auch: „Alle Jahre wieder“.

Fotos: Christiana Lorenz, Jg. 12

Text: Ralf Beiderwieden

Musizierstunde im Herbst

Die Herbst-Musizierstunde war das 2. Konzert des Schuljahres.


Die Klasse 5a sang mit ihrem Lehrer, Herrn Eicke, „Was wären wir ohne Musik?“. Junge Spielerinnen und Spieler erprobten ihr Talent zum Vorspiel, darunter Nejla auf der Gitarre,  ein Duett aus Oboe und Geige (Fiona und Victoria) und einen Solo-Rock für Cello. Es gab auch weiter fortgeschrittene Beiträge aus höheren Jahrgängen, darunter ein Trio vom japanischen Komponisten Hisaishi (Max, Janne und Katharina) und ein von zwei Geigen zugleich gespieltes Rieding-Violinkonzert mit Klavierbegleitung (Malin und Katharina) aus dem Jugend-musiziert-Programm. Zudem präsentierte Mai Linh große Filmmusik auf dem Klavier und zum Schluss zeigte Martin eine mitreißende Jazz-Improvisation.

Fotos: Ralf Beiderwieden

Konzert der Streicherklassenkooperation mit Stade

Foto: Lennart Kappei

Mit einem Mini-Konzert der vereinigten Streicherklassen des Alten Gymnasiums und der Streicherklasse 6 des Gymnasiums Athenaeum Stade begann das musikalische Schuljahr: Es war eine richtig kleine musikalische Begegnung. Beide Streicherklassen 6 des AGO und die Gäste aus Stade nutzten die Gelegenheit, ausgiebig zusammen zu proben und zu spielen. Übernachtet wurde in Familien, Freundschaften entstanden, Whatsapp-Adressen wechselten das Smartphone.
Im Mini-Konzert begannen die Spielerinnen und Spieler der Klasse 5. „Es ist der früheste Auftritt, den jemals eine Streicherklasse 5 hinlegt“, kündigte Fachobfrau Mechthild Möhlmann an, „nach gerade mal sechs Streicher-Doppelstunden.“ Danach spielte jede der Streicherklassen 6, Gastgeber und Gäste, ihr kleines Programm. Und am Ende sangen und spielten 100 Streicherkinder „My Heart Will Go On“ aus dem Film „Titanic“. Das war schon ein etwas ergreifender Augenblick. Lennart Kappei (6. Klasse) hat ihn in seinem Foto festgehalten.

(Text: Ralf Beiderwieden)

Am Ende gab es auch Tränen

Das Sommerkonzert II, bei dem die Chöre und Orchester der höheren Jahrgänge eine Vielzahl von Stücken der klassischen Musik, der Filmmusik sowie klassische Lieder und Popsongs aus ihrem breit gefächerten Repertoire vorstellen, ist immer auch eine Veranstaltung des Abschieds. Einerseits neigt sich wieder ein Schuljahr deutlich dem Ende entgegen, in dem viele Proben, Chor- und Orchesterfahrten und Aufführungen die Musiker der Schule zu einem riesigen Ensemble haben werden lassen. Andererseits ist es für viele Abiturienten das letzte große Schulkonzert, an dem sie aktiv teilnehmen. Die Musiklehrkräfte, die die Schüler häufig während der gesamten Schulzeit in den Musik-AG’s begleitet haben, verabschieden die Absolventen nach den Darbietungen nicht nur mit einer roten Rose, sondern auch mit persönlichen Worten, durch die die enge Bindung in der Musikereinheit und die Bedeutung der verbindenden Musik sehr deutlich werden. Bei einigen Schülern fließen dann auch Abschiedstränen.

Es hat sich eingebürgert, dass die Abiturienten den Lehrkräften als Dank und den Konzertteilnehmern zum Abschied ein Lied ’schenken‘, das sie eigenständig eingeübt haben. 2017 war es sinnfällig von ABBA „Thank you for the music„.

 

Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Musik liegt in der Sommerluft: Sommerkonzert I

Der bunte Reigen der musikalischen Darbietungen am Schuljahresende schließt mit den beiden Sommerkonzerten. Das Sommerkonzert I, bei dem die jüngeren Jahrgänge ihr vielfältiges Können zeigen, wurde vom Publikum mit reichlich Applaus bedacht. Mehrere Streich- und Blasorchester sowie Chöre spielten ein buntes Programm. Alle beteiligten Schüler und Lehrkräfte offenbarten während der Präsentationen nicht nur ihre Kompetenz, sondern auch die Freude an der Musik. Mit lachenden Gesichtern wurden die Stücke gespielt und die Lieder gesungen.