Unser Frankreichaustausch 2018 – Regard en coulisse / Blick hinter die Kulissen

 

Vom 11.09. bis zum 22.09.2018 waren 26 AGOnauten zusammen mit Frau Pollock und Frau Osthövener in Frankreich unterwegs. Passend zum diesjährigen Austauschprojekt „Un regard en coulisse / Ein Blick hinter die Kulissen“ standen nach dem Besuch der Franzosen in Oldenburg im April nun zahlreiche gemeinsame Erkundungen und sportliche Aktivitäten in der Bretagne auf dem Programm und das bei herrlichem Septemberwetter. Den krönenden Abschluss bildete unser sechstündiger Paris-Aufenthalt auf dem Rückweg.

Überschattet wurde dieser Austausch durch die Nachricht vom plötzlichen Tod unserer langjährigen Lehrerin und Französischkollegin Marie-Lyne Klostermann, die bis dahin viele unserer Austauschfahrten begleitet hat und der die deutsch-französische Freundschaft immer eine Herzensangelegenheit war.

Wir werden den Austausch in ihrem Sinne weiterführen!

 

Unser Frankreichaustausch – ein Bericht von Jenne Pruszynsiki und Ameli Joswig

Der Bus bog in die letzte Straße auf unserer Fahrt ein und das Jubeln begann. Nach langer Busfahrt hatten wir endlich unser Ziel in der Bretagne erreicht. Vor unserer Partnerschule, dem Lycée Jean Macé in Lanester, standen bereits unsere Austauschschüler mit deutschen Flaggen in der Hand, um uns in Empfang zu nehmen. Und nun folgte für uns, die Französischschüler aus dem 10. Jahrgang, ein herzliches Wiedersehen mit unseren französischen Austauschpartnern, die uns im April in Oldenburg besucht hatten. Das war der Anfang unseres tollen, achttägigen Aufenthaltes in der Bretagne mit viel Programm und sehr viel Spaß.

Diesen ersten Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Ausgeruht ging es dann am Donnerstag richtig los. Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Schulleiterin und die französischen Lehrer und gestärkt durch einige Croissants ging es von der Schule aus mit einem Bus nach Pont Aven, eine malerische Kleinstadt, die für ihre Kunstgalerien bekannt ist. Dort hatten wir etwas Freizeit und konnten in einem Laden für bretonische Spezialitäten bei der Herstellung eines typisch bretonischen Kuchens, des Kouing Aman, mit viel gesalzener Butter und Unmengen an Zucker zusehen, den wir dann natürlich auch probieren durften.

Bei der anschließenden Führung im Kunstmuseum von Pont Aven erfuhren wir interessante Dinge über Paul Gauguin, einen sehr bekannten Maler, der einige Jahre in der Bretagne verbrachte. Danach zeichneten wir im Stile Gauguins, dem sogenannten Cloissonimse oder Synthétisme, selbst eine Landschaft, erst in 12 Minuten und dann in 60 Sekunden, was zu amüsanten Ergebnissen führte. Das war aber noch längst nicht alles. Nun ging es weiter nach Concarneau, wo wir die tolle Festungsaltstadt erkundeten.

Am Freitag stand ein Besuch in der Hafenstadt Lorient mit einer kleinen Rallye auf dem Programm. In zwei Gruppen aufgeteilt folgte dann das nächste Highlight: das Surfen.

Bei bestem Wetter hatten dort alle trotz des kühlen Atlantikwassers sehr viel Spaß und es war eine tolle Erfahrung. Einige von uns standen später schon auf den Brettern, zumindest kurzzeitig. Nach dem Besuch im Maison-Musée ging es wieder zurück nach Lanester.

Am Abend traf sich der Großteil der Gruppe zu einer Soirée Crêpe und am Samstagabend gab es noch eine zweite Gartenparty für die ganze Austauschgruppe bei bestem Wetter. Insgesamt verbrachten wir das Wochenende in unseren Familien, trafen uns aber auch das ein oder andere Mal, zum Beispiel zum Picknick am Strand.

Am nächsten Tag wurde die Gruppe erneut geteilt. Während die erste Gruppe zunächst eine Tandemaufgabe löste, dabei im Team eine fiktive Geschichte mit Buchcover kreierte und den Abschlussabend vorbereitete, machte sich die zweite Gruppe auf den Weg zum Kajak- und Kanufahren. Mit viel Spaß und guter Laune machten viele Austauschteilnehmer Erfahrung mit dem Blavet-Wasser.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine tauschten die Gruppen. Erschöpft aber glücklich und voller neuer Eindrücke ging auch dieser Tag für uns zu Ende.

Am Dienstag konnten wir uns den Unterricht unserer Austauschpartner anschauen und dabei feststellen, dass Schule in Deutschland sehr angenehm ist. Spannend war der anschließende Theaterunterricht zusammen mit einem Schauspieler, an dem auch zwei unserer Schülerinnen teilnahmen.

Im Anschluss wurde es wieder sportlich, denn unser nächster Programmpunkt war das Klettern an der riesigen, schuleigenen Kletterwand in der Turnhalle, Wir sicherten uns gegenseitig und der ein oder andere schaffte es dank der deutsch-französischen Anfeuerungsrufe auch bis ganz oben. Daraufhin lernten wir einen ganz anderen Aspekt der Bretagne kennen, die bretonische Sprache. Dieser Einblick in die für uns unaussprechliche Sprache sorgte für viele amüsante Anekdoten und war eine witzige Ergänzung zum normalen Schulunterricht.

An unserem letzten Tag in der Bretagne besuchten wir die wunderschöne Stadt Vannes und bestaunten bei tollem Wetter die parkähnlichen Anlagen, den Wochenmarkt und die schöne Altstadt. Das war aber noch längst nicht alles. Eine etwa vierzigminütige Busfahrt brachte uns   zu unserem nächsten Ziel, der Côte sauvage. Nach einem Strandpicknick in Quibéron, das viele von uns zum Sammeln von Muscheln und Steinen und für Strandspiele nutzten, spazierten wir an der beeindruckenden Felsküste entlang. Hoch oben entstand vor tosenden Wellen und einem großartigen Blick auf den Atlantik unser letztes gemeinsames Gruppenfoto in der Bretagne.

Zurück in Lanester folgte unser Abschlussabend, bei dem wir unsere Austauschergebnisse präsentierten, gemeinsam sangen, musizierten, tanzten und lachten. Bei einer Diashow ließen wir die vielen schönen Austauschmomente noch einmal Revue passieren. Nach einem gemeinsamen Buffet in der Mensa endete auch dieser schöne Tag. Einige von uns bedauerten spätestens jetzt, nicht noch länger bei ihren Austauschpartnern bleiben zu können und waren ein wenig neidisch auf ihre sechs Mitschülerinnen, die sich für den Sauzay-Austausch entschieden hatten.

Am nächsten Morgen folgte der tränenreiche Abschied und es wurden viele Pläne für weitere Treffen geschmiedet. Nachdem jeder jeden noch einmal umarmt hatte und wir zusammen mit dem Busfahrer unsere Lieder gesungen und getanzt hatten, schafften es Frau Pollock und Frau Osthövener nur mit Mühe uns zum Einsteigen zu bewegen.

Am Nachmittag setzte uns unser Busfahrer am Eiffelturm ab. Während unserer Tour quer durch Paris bewunderten wir den Eiffelturm, den Invalidendom, die Pont Alexandre, den Grand Palais, das Musée d’Orsay, die Académie Française, die Ile de la Cité mit Notre Dame und viele weitere Sehenswürdigkeiten auf einer Bootsfahrt auf der Seine. Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Louvre, dem ehemaligen Stadtschloss der französischen Könige und heute weltbekannten Museum.

Von dort aus kamen wir nach einem Spaziergang durch die Tuilerien und über die Place de la Concorde zur Prachtstraße, den Champs Elysées. Diese Straße führte uns direkt bis zum Triumphbogen. Nachdem wir das mit Blumen geschmückte Grab des unbekannten Soldaten angesehen hatten, genossen wir den unglaublichen Ausblick auf das nun erleuchtete Paris von oben. Es wurden natürlich unzählige Fotos gemacht. Von dort aus ging es dann für die Osti-Pollock-Boys-and-Girls mit der Métro zurück zum Eiffelturm. Hier konnten wir zur vollen Stunde noch ein letztes Mal das Glitzern des strahlenden Eiffelturms erleben, bevor wir es uns in unserem Bus gemütlich machten und am nächsten Morgen in Oldenburg wieder aufwachten.

Der Austausch war eine einmalige und wundervolle Erfahrung, die wohl niemand von uns je vergessen wird. Ein großes Merci an alle, die uns dies ermöglicht haben!

Und so denken die anderen Austauschteilnehmer über den Frankreich-Austausch 2018:

Den einen besten Austauschmoment gab es für mich beim Austausch eigentlich nicht, sondern es gab ganz viele beste Momente, z.B. wenn wir mit unseren Franzosen am Nachmittag Zeit verbracht haben, gemeinsam zum Surfen oder Schwimmen ans Meer gegangen sind.

Besonders schön waren die Momente in der Familie, wenn wir zusammen gelacht haben, z.B. wegen lustiger sprachlicher Fehler oder Missverständnisse. Wir waren immer eine große Austauschgruppe. Es gab nie jemanden, der die anderen gemieden hat. Das war toll! Schön waren auch die Einblicke in das französische Schulsystem und die anderen Unterrichtsfächer (Theaterunterricht).

Der beste Austauschmoment war für mich der Abschied am Bus, nicht weil ich nach Deutschland zurückfahren wollte, sondern weil wir gemeinsam gesungen, geweint und getanzt haben. Das war so ein liebevoller und emotionaler Moment. Die corres waren total nett!

An Frankreich fand ich die Leute am besten. Alles sind so freundlich und offen, auch meine Gastfamilie. An Oldenburg schätze ich nach dem Austausch umso mehr, dass ich im Zentrum wohne und nicht mit dem Bus zur Schule fahren muss.

Das Beste an Frankreich sind meiner Meinung nach die Franzosen selbst. Sie sind sehr freundlich, offen und herzlich. Als wir beim Unterricht in eine komplett neue Klasse gekommen sind, wurden wir direkt angesprochen und konnten uns gut verständigen. Aber auch in meiner Gastfamilie wurde ich ganz herzlich aufgenommen und habe mich sehr gut eingelebt. Was ich an Deutschland schätzen gelernt habe, sind die Schulzeiten. Ich könnte mir nur schwer vorstellen, fast jeden Tag bis 18:00 Uhr Schule zu haben. Merci für die schöne Zeit!

Ich fand den Austausch sehr schön. Bei den Ausflügen hat mir am besten das Surfen gefallen und Pont-Aven. Ich habe gute sprachliche Fortschritte gemacht und auch für das Leben gelernt. Gerade das Leben auf dem französischen Land ist sehr viel einfacher als bei uns in Oldenburg. Ich habe viele neue Freunde kennengelernt und werde auf jeden Fall weiter Kontakt halten. Ich schätze gerade jetzt manchen „Luxus“ in Deutschland bzw. weiß jetzt, wie gut es mir geht.

Mir hat die Tandemarbeit, besonders die Geschichte, viel Spaß gemacht. Da lernt man viel leichter als zu Hause mit dem Französischbuch.

Obwohl ich mich nicht so gut mit meiner Austauschpartnerin verstanden habe, finde ich, dass der Austausch eine gute und interessante Erfahrung war. Besonders gefallen haben mir Pont-Aven und die Côte sauvage. Die Bretagne ist sooooo schön!

Ich fand den Austausch klasse! Wenn man ein bisschen Französisch gesprochen hat, waren die Franzosen sofort total aufgeschlossen. Ich glaube, dass sich mein Französisch verbessert hat. Ich konnte die Franzosen am Ende viel besser verstehen und auch schnell antworten. Es gab viele schöne, unterschiedliche Landschaften und interessantes anderes Essen.

Ich fand es schön, dass wir alle zu einer Gemeinschaft in so kurzer Zeit zusammengewachsen sind. Am Anfang konnte ich mir nicht vorstellen, noch länger als 10 Tage zu bleiben, aber jetzt hätte ich noch monatelang bleiben können. Meine Familie war sehr freundlich. Allgemein fand ich den Austausch sehr gut und bin froh, daran teilgenommen zu haben. MERCI à nos profs!

Super Gastfreundschaft! Schöne Landschaft! Schönster Austauschmoment: Surfen, Kajak, Côte sauvage… eigentlich alles! Tolles Programm! Tolle Stimmung zwischen den Deutschen und den Franzosen! Vielen Dank für diese tolle Zeit, Frau Osthövener und Frau Pollock!

Mein Französisch ist mit Sicherheit besser geworden, weil ich versucht habe, nur Französisch in der Gastfamilie zu sprechen.

Was mich in Frankreich sehr überzeugt hat, ist die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen. Auch das Essen war sehr lecker hier. An Deutschland schätze ich das chlorfreie Wasser, das flache Land, das es mir ermöglicht mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und die kürzere Schulzeit, da es sehr anstrengend ist, so lange in der Schule zu sitzen. Sprachlich habe ich auch Fortschritte gemacht!

Fotos: Susanne Osthövener

Mehr zu den Austauschen mit Frankreich gibt es HIER.

 

 

Französische Austauschschüler zu Gast

Vom 4. bis 12. April verbrachten 25 Schülerinnen und Schüler von unserer Partnerschule in Lanester (Bretagne) eine tolle Zeit in Oldenburg.
Passend zu dem diesjährigen Austauschprojekt „Un regard en coulisse“/“Blick hinter die Kulissen“ standen neben der Erkundung der Region auch Besuche im Oldenburgischen Staatstheater, bei N-Joy-Radio, im Miniaturwunderland, im Auswandererhaus, im Universum und natürlich auch ein wenig Spracharbeit auf dem Austauschprogramm.


Am Abschlussabend, auf dem die Austauschergebnisse der deutsch-französischen Tandems und beeindruckende musikalische Beiträge präsentiert wurden, waren sich Eltern, Schüler und Lehrkräfte einig: Das war eine spannende Woche mit einer tollen Schülergruppe und vielen schönen Momenten! Auch sprachliche Fortschritte waren eindeutig zu erkennen: So wurden viele deutsch-französische Zungenbrecher jetzt problemlos beherrscht und auch das Wort Eichhörnchen, das vorher noch wie „Eisch-örn-schen“ geklungen hatte, kam jetzt sehr professionnel aus den französischen Mündern.
Im September heißt es dann für 27 AGOnauten, Frau Pollock und Frau Osthövener: Vive la Bretagne!

Text: Susanne Osthövener

Fotos: Hauke-Christian Dittrich (1. Reihe), Susanne Osthövener (2. Reihe), Stefanie Pollock (3. Reihe)

Mehr zu den Austauschprogrammen gibt es HIER.

So sehen Sieger aus…. – Französischwettbewerb MA FRANCE anlässlich des Deutsch-Französischen Tages

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten De Gaulle und Adenauer den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag, am 22. Januar 2018 verkündeten Emmanuel Macron und Angela Merkel eine Neuauflage des Vertrages mit einer weiteren Intensiverung der beiderseitigen Beziehungen.
Aus diesem Anlass hat die Fachschaft Französisch zu einem Wettbewerb unter dem Motto „Ma“ France aufgerufen, in dem unsere Französischschüler/innen „ihr“ Frankreich dargestellen konnten. Es wurde gezeichnet, gemalt, geklebt, gesägt, gestickt, gefilmt, geschnitten und gebaut. Von französischen Fußballern, über Camargue-Pferde, Urlaubserinnerungen (z.B. aus der Bretagne oder Paris) bis hin zu französischen Spezialitäten war alles dabei.
Aus einer Fülle beeindruckender und kreativer Beiträge wurden nun die Sieger ermittelt.

Toutes nos félicitations et un grand MERCI à tous les participants!

(Text und Fotos: Susanne Osthövener)

Bundeswettbewerb Fremdsprachen am AGO

 


Auch dieses Jahr fand der Bundeswettbewerb Fremdsprachen wieder am AGO statt. Zu den zehn Schülerinnen und Schülern unserer Schule, die sich den Aufgaben in den Sprachen Englisch und Französisch stellten, gesellten sich noch drei SchülerInnen der GAG und des GEO. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und melden uns im September wieder, um über den Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2019 zu informieren.

Susanne Osthövener und Fritjof Eilts

L’HOMME ET LA MER / Der Mensch und das Meer

– ein ganz besonderes Austauschprojekt mit dem Lycée de Kerneuzec –

Unser Frankreichaustausch 2017 war ein ganz besonderer….  Das lag nicht nur an einer ganz besonders netten, gut harmonisierenden deutsch-französischen Austauschgruppe, die auch bei den aus Schülersicht sicherlich manchmal verrücktesten Ideen ihrer von einer Fortbildung inspirierten Lehrer (z.B. WortschatzARBEIT, Teletandem- und TandemARBEIT, An der Nordseeküste/C’est pas l’homme qui prend la mer 😉) mit Spaß dabei waren, sondern auch an unserem diesjährigen Austauschprojekt L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer.

Vor den Herbstferien brachen 28 AGOnauten zusammen mit Frau Klostermann und Frau Osthövener an das bretonische Ende der Welt, le Finistère, auf. Neben Erkundungen der Bretagne z.B. mit Besuchen im Océanopolis in Brest, in Concarneau, Pont Aven, Quimper, in einer Cidrerie, einer Biscuiterie und einer Austernzucht und gemeinsamen sportlichen Aktivitäten beim Kayak de mer inmitten einer Kegelrobbenkolonie, beim Surfkurs oder bei bretonischen Tänzen standen wie schon beim Besuch der Franzosen in Oldenburg wieder Berufserkundungen in verschiedenen Betrieben auf dem Programm.

Die Bandbreite der bretonischen Interviewpartner reichte dabei von Surf- und Tauchlehrern über Fischer und Austernzüchter bis hin zu Pädagogen, Meeresbiologen und maritimen Forschern an der Universität von Lorient. Sie lieferten unseren AGOnauten interessante Einblicke in die maritime Berufswelt der Bretagne.

Ein Zwischenstopp in Paris auf dem Rückweg, der unter dem beleuchteten Eiffelturm endete, rundete die Fahrt gelungen ab.

Ein Lob für ihre guten Sprachkenntnisse erhielten die Teilnehmer nicht nur von ihren französischen Gasteltern, sondern auch von Besuchern der Vernissage (Eltern, französische Kollegen) für die Präsentationen ihrer Berufserkundungen.

Dass unser insgesamt einjähriges Austauschprojekt ein ganz besonderes war, fand auch die Jury des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, die das Projekt gleich doppelt ausgezeichnet hat, zum einen als besonders förderungswürdiges

  • IN-Projekt 2017 (IN steht dabei für ein innovatives, interdisziplinäres und interkulturelles deutsch-französisches Austauschprojekt) und zum anderen
  • als Gewinnerprojekt des mit 1000 € dotierten Teletandem-Förderpreises 2017.

Das ist auch für uns als betreuende Lehrkräfte eine erfreuliche Anerkennung unserer Arbeit, die uns darin bestärkt, auch bei zukünftigen Austauschprogrammen die intensive sprachliche Arbeit in deutsch-französischen Tandems fortzusetzen.

Ebenso freuen wir uns über unsere sechs(!) Schülerinnen, die die Chance der Austausch-verlängerung in Form des dreimonatigen Brigitte-Sauzay-Aufenthaltes genutzt haben und mit hervorragenden Französischkenntnissen wieder zu uns stoßen werden, und natürlich über die Tatsache, dass bei einigen Austauschteilnehmern die Vorbereitungen für weitere Besuche in der Bretagne bzw. Oldenburg schon laufen.

Beendet ist das Austauschprojekt noch nicht. Eine gemeinsame Feier des Förderpreises per Videokonferenz und ein vorweihnachtliches Teletandem-Projekt sind bereits in Planung.

Einige Zitate unserer Austauschteilnehmer/innen (anonyme Umfrage):

AUSFLÜGE

  • Der Austausch war super. Wir alle waren im Austauschfieber, sogar die Busfahrer beim Singen im Bus!
  • Die Ausflüge fand ich sehr schön, das Meer ist noch viel schöner als ich dachte.
  • Das Programm fand ich sehr abwechslungsreich und gut strukturiert. Wir haben sehr viel von der wunderschönen Bretagne gesehen.
  • Ich hätte gern noch mehr Freizeit (ohne Rallye) in den Städten gehabt.
  • Bei einigen Ausflügen hätten wir mehr Zeit gebraucht. Pont-Aven, Concarneau, Quimper waren tolle Orte, wo man gern mehr Zeit verbracht hätte. Der Aufenthalt in Paris war ein genialer Abschluss einer tollen Zeit.
  • Die Kanutour war megaschön.
  • Die Ausflüge haben Spaß gemacht! Das Surfen war richtig gut!
  • Uns haben das Surfen und das Kajakfahren am besten gefallen. Das war sooooo cool!
  • Das Programm war sehr abwechslungsreich. Das Surfen, das Probieren der Austern und der gemeinsame bretonische Abend mit den bretonischen Tänzen haben mir sehr gefallen.
  • Die Aktivitäten des Austauschprogramms waren sowohl in Deutschland, als auch in

Frankreich abwechslungsreich und sehr interessant! Es waren Dinge dabei, die man alleine bestimmt nicht gemacht hätte. Ich fand es sehr aufregend in Frankreich die Cidrerie, die Kekserei und den Austernfischer zu besuchen. Wahrscheinlich hätte ich sonst auch keine Auster probiert. Das Wellenreiten und Kajakfahren haben besonders viel Spaß gemacht. Die vielen kleinen Städte/Orte waren auch sehr schön.

  • Paris war auch super! Die abendliche Bootstour war richtig schön. Es wäre cool gewesen, wenn wir noch länger in Paris geblieben wären.
  • Paris am Ende war soooooooooooo toll!
  • Mir haben das Surfen, der Besuch im Océanopolis in Brest und als besonderer Abschluss einer tollen Fahrt der Aufenthalt in Paris besonders gut gefallen.

GASTFAMILIE

  • Meine Gastfamilie war so toll! Sie haben mich sehr gut aufgenommen und ich fühlte mich wie zu Hause.
  • Meine Gastfamilie war super freundlich und man wurde toll aufgenommen. Ich werde die gemeinsamen Abende mit der Familie nicht vergessen HerzY.
  • Unsere Gastfamilien waren super nett und haben uns wie ein Famlienmitglied behandelt.
  • Wir haben uns super verstanden! Man konnte sich gut verständigen!
  • Mein Corres ist soooooo toll! Ein richtiger Freund!
  • Mein Verhältnis zu meiner corres und ihren Freunden war sehr herzlich (neue Freundschaften!)
  • Meine Gastfamilie war sehr nett und herzlich. Alle haben sich bemüht, dass es mir gut geht.

SPRACHKENNTNISSE

  • Meine Sprachkenntnisse haben sich verbessert.
  • Wir verstehen Französisch jetzt viel besser.
  • Ich kann mich jetzt auf jeden Fall besser auf Französisch verständigen.
  • Man hat richtig gemerkt, wie man irgendwann automatisch Französisch gesprochen und gedacht hat.

TELETANDEM-/TANDEMARBEIT

  • Die Berufserkundungen waren sehr interessant.
  • Die Interviews waren beide Male richtig gut. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
  • Es war spannend Berufe zu entdecken, von denen man vorher noch nicht viel gehört hatte. Der Erlebnisbericht dazu war allerdings sehr zeitaufwendig, weil man nach den langen Tagen doch oft sehr müde war. Gerne hätte man auch mehr Zeit mit der Familie verbracht. Die Tage sind einfach sehr schnell vergangen!
  • Die Tandemarbeit war hilfreich. Es wäre schön, wenn man sie an schöneren Orten (z.B. draußen auf dem Schulhof, am Strand….) machen könnte.
  • Durch die Partnerarbeit mit dem eigenen und auch anderen Austauschschülern ist man sich näher gekommen und hat die eigenen Sprachkenntnisse verbessert und Mut zum Sprechen bekommen.
  • Die Tandem-Arbeit ist super. Sie bringt einem das Land und die Sprache näher. Ich fand es gut, dass die Partner häufig gewechselt wurden. So lernt man auch die anderen besser kennen.
  • Die Aufgaben und Themen, die wir in der Schule bearbeitet haben, waren gut, da man viel über persönliche Dinge und auch landestypische Einstellungen erfahren hat. Am besten haben mir die Berufserkundungen gefallen. Ich war überrascht, dass ich viel von den Antworten unseres französischen Interviewpartners verstanden habe. Beim Schreiben des Berichtes haben wir uns gegenseitig geholfen.

 

BEGLEITPERSONEN

  • Unser Busfahrer ist cool!
  • Die Lehrer waren super drauf und haben sich immer gleich um alles gekümmert.
  • VIELEN DANK an unsere Lehrer für die tollen Erfahrungen, die wir alle machen durften!
  • Toll, dass sich die Lehrer so super um alles gekümmert haben! Der Austausch hat echt Spaß gemacht!

SCHÖNSTER AUSTAUSCHMOMENT

  • Der beste Austauschmoment war für mich der Abschluss am beleuchteten Eiffelturm.
  • Mein schönster Austauschmoment war die Bootstour in der Dämmerung mit Blick auf den Eiffelturm. Ich finde die Stadt wunderschön!
  • Die Kajaktour!
  • Die ganze Fahrt!

LUSTIGSTER AUSTAUSCHMOMENT:

  • Am Lustigsten fand ich den Moment, als viele von uns zum ersten Mal eine Auster probiert und dann gemerkt haben wie, nun ja, gewöhnungsbedürftig die schmeckt.
  • Wenn man auf Französisch etwas im Speedtempo gefragt wurde, es nicht richtig verstanden und dann einfach „Ja“ gesagt hat, was dann manchmal lustige Folgen hatte (So wurde ich beispielsweise zur Vegetarierin!).
  • Das Singen im Bus!

BLÖDESTER AUSTAUSCHMOMENT:

  • Der Moment des Abschieds (4x)

 

Unsere Sprachtalente stellen ihr Können unter Beweis

Es fehlen: Dorothee Haye, Charlotte Kohne und Hannah Hirschberg

Schon allein die Teilnehmerzahl am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen war mit 20 AGOnauten rekordverdächtig, die Ergebnisse sind es auch. Mindestens sieben 3. Landespreise sind dabei. Und das in allen vier Sprachen!

Ob vielleicht noch der eine oder andere erste oder zweite Landespreis dabei ist, entscheidet sich bei der Preisverleihung am 9. Juni in Delmenhorst. Aber schon jetzt gratulieren wir unseren Landessiegerinnen im Fach Englisch Nhi Nih Mai (9a), Hannah Metke (9b), im Fach Französisch Dorothee Haye (9b) Marit Klebb (9b) und Charlotte Kohne (9b), im Fach Latein Elisabeth Röder (9a) und im Fach Spanisch Mira Balvert (9c).

Alle anderen Schülerinnen und Schülern erhielten aus der Hand von Schulleiter Frank Marschhausen ihre Teilnahmeurkunden, auf denen ihnen überdurchschnittlich gute Sprachkenntnisse bescheinigt wurden. Herr Eilts und Frau Osthövener freuen sich auf die nächste Runde mit hoffentlich noch größerer Teilnehmerzahl.

Frankreichaustausch 2017: Deutsch-französisches Tele-Tandem und IN-Projekt

Nach acht ereignisreichen Tagen am AGO, in Oldenburg und der Umgebung sowie einem schönen Abschlussabend hieß es am 24. März 2017 für unsere Gäste vom Lycée de Kerneuzec aus Quimperlé „Au revoir, Oldenbourg! Au plaisir de vous revoir en Bretagne“.

„Jetzt habe ich mich so lange auf meine Austauschpartnerin gefreut und nun ist alles viel zu schnell vorbei. Schade!“, „Das war viel zu kurz“, „Wir hatten megaviel Spaß, auch nach dem offiziellen Programm“, „Wir haben uns alle supergut verstanden und ganz viel zusammen unternommen“ und „Ich muss jetzt Schlaf nachholen, aber mein Austauschpartner war total nett. Ich freue mich schon auf September“ waren oft gehörte Sätze. Entsprechend tränenreich fiel der Abschied am Freitagabend am französischen Bus aus. Von den insgesamt 30 französischen Austauschpartnern fuhren allerdings nur 26 zurück. Mit Léna, Louise, Angèle und Amandine hat das AGO für die kommenden drei Monate vier neue Gastschülerinnen bekommen. Ab August bzw. September werden dann Henrike, Marit, Johanna und Jule im Rahmen des vom Deutsch-Französischen Jugendwerkes geförderten Brigitte-Sauzay-Programms für drei Monate in Frankreich zur Schule gehen. Dorothee und Charlotte sind bereits in der Bretagne und genießen das französische Leben!

Der diesjährige deutsch-französische Schüleraustausch ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer. Vorbereitet wurde das Projekt zum ersten Mal auf der Plattform des Deutsch-Französischen Jugendwerkes. In diesem „virtuellen“ Klassenzimmer haben die Austauschpartner schon als deutsch-französisches Teletandem gearbeitet, sich durch gemeinsame Aktivitäten (Kennenlern-spiele, Austausch von Filmen und anderen Dokumenten) kennengelernt und das diesjährige Austauschprojekt „L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer“ vorbereitet.

Ziel des diesjährigen Projektes war die Erstellung einer Fotoausstellung mit begleitenden deutsch-französischen Texten über maritime Berufe im Großraum Oldenburg/Wilhelmshaven, die dann im September in der Bretagne vervollständigt wird. Dafür haben unsere deutsch-französischen Fotoreporterteams am 21.3.2017 verschiedene Betriebe in Oldenburg, Wilhelmshaven, Norddeich und Brake besucht und einen Mitarbeiter ein paar Stunden lang bei der Arbeit begleitet. Von maritimen Forschungsprojekten am ICBM der Uni Oldenburg/Wilhelmshaven, am Senckenberg-Institut oder am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven, von Erkundungen maritimer Berufe des NLWKN (Nieders. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit Besichtigungen des Huntesperrwerkes, des Jade-Weser-Ports, der Begleitung von Mitarbeitern der Firma Niedersachsen Ports, der Hafenbehörde, des Wasser- und Schifffahrtsamtes, des Wiking-Helikopter-Services und der Seemannsmission bis hin zu den Arbeiten der Tierpfleger im Aquarium in Wilhelmshaven oder in der Seehundstation in Norddeich war alles dabei. Auch die stürmische Mitfahrt auf dem Forschungsschiff Burchana des NLWKN sowie der spannende Besuch der Einsatzflottille der Bundeswehr werden unseren Reporterteams in guter Erinnerung bleiben.

Ihre Eindrücke in das maritime Berufsfeld haben unsere deutsch-französischen Reporterteams dann in beiden Sprachen dokumentiert und mit Fotos illustriert (hier geht es zu einer Präsentation, die Hannah und Mei-Li angefertigt haben). Der erste Teil der Ausstellung über die maritimen Berufe wurde am Abschlussabend im Foyer des AGO eröffnet. Bei dem Besuch in der Bretagne im September wird das Mosaik der maritimen Berufe noch um einige Facetten ergänzt. Hier werden neben Austernzüchtern, Fischern und Segelmachern vielleicht auch Surflehrer und Weltumsegler etc. zu den Interviewpartnern gehören.

Wegen seines innovativen, interdisziplinären und interkulturellen Ansatzes wurde unser Projekt von der Jury des Deutsch-Französischen Jugendwerkes zu einem von 15 „IN-Projekten“ gewählt und als besonders förderungswürdig eingestuft. Über diese Anerkennung und diese „Finanzspritze“ freuen sich alle Austauschteilnehmer! Und durch die deutsch-französische (Tele-)Tandemarbeit vor, während und nach dem ersten Austauschbesuch wird dieses Projekt auch sprachlich zu einem Gewinn.

Neben der Arbeit am Austauschprojekt standen selbstverständlich noch viele andere schöne Dinge auf dem Programm. So z.B. Ausflüge nach Hamburg, Bremen, Papenburg, eine Stadt- und Theaterführung in Oldenburg, ein Foto-Workshop mit Frau Feldhege und Herrn Gode und deutsch-französischer Teamsport mit Herrn Weinert. Ein besonders schöner Moment war die musikalische Rückfahrt aus Hamburg, bei der der ganze Bus, begleitet von Herrn Duensing an der Gitarre, deutsche und französische maritime Lieder sang. Begeistert von dieser Atmosphäre griff sogar der französische Busfahrer zum Mikro und erwies sich als hervorragender Vorsänger bei einigen französischen Chansons.

Jetzt freuen wir uns auf die Fahrt nach Quimperlé im September, wo neben Einblicken in die maritime Berufswelt der Bretagne und Ausflügen in die nähere Umgebung auch Wellenreiten, Kanu-Touren und eine Besichtigung des Océanopolis in Brest auf dem Austauschprogramm stehen werden.

Weitere Informationen zum deutsch-französischen Austauschprogramm gibt es hier.

 

 

Neues von den AGO-Franzosen

TELETANDEM und IN-Projekt

Der diesjährige Frankreichaustausch im März und September 2017 steht unter dem Motto „L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer“ und wird erstmalig als TELETANDEM-Projekt durchgeführt. Das bedeutet, dass unsere 30 AustauschteilnehmerInnen sich schon vor der eigentlichen Begegnung im März auf der Plattform des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) in einem virtuellen deutsch-französischen Klassenzimmer begegnen. Die ersten Bilder und Filme wurden bereits ausgetauscht, der Sonntagschat eröffnet und verschiedene Aktionen zum ersten Kennenlernen und zum Abbau von Sprachhemmungen durchgeführt. Nach einer Lehrerfortbildung Ende Januar, auf der das Lehrertandem auf die Arbeit vorbereitet wird, startet dann die Austauschvorbereitung im TELETANDEM.

 

Grund zur Freude gab es für unsere Austauschfahrer im Dezember. Die Kommission des deutsch-französischen Jugendwerkes hat unser Austauschprojekt mit unserer Partnerschule in Quimperlé in den Kreis der 15 bundesweit und frankreichweit besonders geförderten IN-Projekte aufgenommen.

IN-Projekt steht dabei für innovatives, interdisziplinäres und interkulturelles deutsch-französisches Projekt. Neben zahlreichen gemeinsamen sportlichen Aktivitäten, Musik- und Fotografie-Workshops und interessanten Ausflügen zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Region werden unsere SchülerInnen in deutsch-französischen Fotoreporter-Teams Einblicke in maritime Berufsfelder erhalten und diese in Form einer Fotoausstellung dokumentieren. In Wilhelmshaven haben bereits das Senckenberg-Institut, das ICBM (Institut für Chemie und Biologie des Meeres) der Uni Oldenburg, die Hafenbehörde sowie die Bundeswehr ihre Bereitschaft bekundet, unsere Reporterteams zu empfangen und ihnen Einblicke in die maritime Berufswelt zu gewähren. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse unserer binationalen TANDEMS.

 

SAUZAY-Austausch

In diesem Austauschjahr haben sich schon sechs Austauschtandems entschieden, die gegenseitigen Besuche auf 4 bis 12 Wochen zu verlängern, zwei weitere überlegen noch. Gerade in unserem ersten            G9-Jahrgang ist das gewonnene Schuljahr eine gute Gelegenheit zu einem Auslandsaufenthalt an einer unserer beiden Partnerschulen in der Bretagne. Und dank des Prinzips der Gegenseitigkeit und des Fahrkostenzuschusses des DFJW, der bei dem dreimonatigen SAUZAY-Austausch gewährt wird, erhält man auf diese Art und Weise einen Auslandsaufenthalt quasi zum Nulltarif. Eine tolle Chance, die hoffentlich auch zukünftige Jahrgänge fleißig nutzen werden!

 

Erfolgreiche DELF-Prüfungen

Insgesamt 11 AGOnauten haben im vergangenen Jahr ihre DELF-Prüfungen sehr erfolgreich abgelegt.

Wir gratulieren unseren Neuntklässlern Jan Sommer, Melanie Bliefernich, Madita Mönster, Namia-Xanin Tolan, Cosima Hutschenreuther, NhiNhi Mai, Greta Lürßen, die alle Französisch als Wahlpflichtkurs gewählt haben, und Nina Behrens, Johanna Klauke, Marit Klebb und Silvie Reske, die Französisch als 2. Fremdsprache gewählt haben, zu tollen Prüfungsergebnissen auf A1 bzw. A2-Niveau.

Text: Susanne Osthövener

Bild: Nina Behrens

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2017 am AGO – Ein voller Erfolg!

Am diesjährigen Fremdsprachenwettbewerb haben sensationelle 20 Schülerinnen und Schüler  unserer Schule teilgenommen. Dementsprechend fand der Wettbewerb am 26.1.  erneut in unserem Hause statt. Besonders erfreulich ist dabei, dass alle an unserer Schule angebotenen Sprachen in diesem Jahr als Prüfungssprachen angewählt wurden.


Zusammen mit zwei gemeldeten Gästen von anderen Schulen bearbeiteten die Prüfungsteilnehmer die verschiedenen Aufgaben in den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Latein und Spanisch.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für sie persönlich.

Als Gruppe haben die Schülerinnen und Schüler uns mit ihrem Interesse und der Bereitschaft, sich freiwillig einem solchen Test zu stellen, schon jetzt viel Freude bereitet. Vielen Dank für dieses großartige Engagement!

Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8-10, die sich für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018 interessieren, können sich jederzeit bei ihrer Fremdsprachenlehrkraft oder direkt bei Frau Osthövener oder Herrn Eilts melden, um hierzu Informationen zu erhalten.

(Text und Fotos: Herr Eilts)

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen gibt es hier

Donemad e Breizh oder Bienvenue en Bretagne

Am Sonntagabend des 11. September 2016 um 22:00 Uhr ging es für 26 AGOnauten nach Frankreich in die wunderschöne Bretagne. Nach einer langen Busfahrt wurden wir von unseren Austauschpartnern sehr herzlich begrüßt und die Freude über das Wiedersehen war groß. Der Besuch der Franzosen in Oldenburg fand vor einem halben Jahr statt.

Von sportlichen Aktivitäten wie Klettern an der gigantischen schuleigenen Kletterwand, Surfen und Katamaransegeln bis hin zu kulturellen Ausflügen, z.B. in das Künstlerdorf Pont Aven, in die Städte Vannes, Concarneau und Lorient, an die Côte sauvage oder zu den Hinkelsteinen von Carnac, war alles im Programm dabei. Bei der Besichtigung der Biscuiterie in Pont Aven durften wir die leckeren bretonischen Kuchen und Kekse probieren, von denen einige nicht genug bekommen konnten. C’est si bon !!!

In einem Bretonischkurs stellten wir unser Sprachtalent unter Beweis und erkannten dabei, dass die französische Aussprache doch viel einfacher ist als die Bretonische. Oder wer kann Pezh anw`peus  (Comment tu t’appelles?) korrekt aussprechen? Bis auf SALUD DIT (Salut), TRUGAREZ (Merci) und KENAVO (Au revoir) blieb leider nicht viel hängen. Diese wenigen bretonischen Wörter zauberten jedoch ein Lächeln auf das Gesicht einiger Gasteltern, da die Bretonen sehr stolz auf ihre Sprache und Kultur sind.

An den Wochenenden haben viele von uns Aktivitäten mit ihren Gastfamilien und auch mit anderen Austauschschülern unternommen, z.B. Städtetouren nach Nantes, Fahrten auf eine der unzähligen Inseln, Bootstouren, Soirée Crêpe. Dabei wurde der eine oder andere Crêpe genossen!

Der Rückweg verlief in diesem Jahr mit einem Zwischenstopp am Mont Saint-Michel. Ausgestattet mit Audioguides erkundeten wir in Kleingruppen den Klosterberg und erfuhren dabei spannende Dinge über dessen Geschichte. Einige von uns fühlten sich so inspiriert, dass sie sich schon Krimiszenarien für eine Reihe von AGO-Krimis ausdachten.

Insgesamt hatten wir eine aufregende Zeit und haben viele neue Erfahrungen gesammelt und gute Freundschaften geschlossen. Entsprechend tränenreich fiel dann auch der zweite Abschied aus und viele von uns waren traurig, ihre Austauschpartner, mit denen wir uns so gut verstanden hatten, verlassen zu müssen. Aber in vielen Fällen stehen die nächsten Besuchstermine schon fest. In einigen Fällen hat sich der SCHÜLERaustausch sogar in einen FAMILIENaustausch verwandelt.

Drei Französinnen haben es schon vorgemacht und diesen Schüleraustausch als Sprungbrett für einen längeren Deutschlandaufenthalt genutzt. Mal sehen, wer von uns ihrem Beispiel folgt.

Wir können es nur jedem empfehlen, an diesem Austausch teilzunehmen, da es eine unvergessliche Erfahrung war und wir tolle Menschen kennengelernt haben.

Ein großes TRUGAREZ et MERCI an unsere Gastfamilien, Frau Klostermann und Frau Osthövener!

Die Frankreichfahrer 2016 AnnKathrinAmandaCelinaDanielEmiliaFranzGesaIrisJessicaJetteJoostKatjaLaraLauraLauraLeaLilianLilianLisaMareikeMareijaMaxMiaMilenaTomTomke