L’HOMME ET LA MER / Der Mensch und das Meer

– ein ganz besonderes Austauschprojekt mit dem Lycée de Kerneuzec –

Unser Frankreichaustausch 2017 war ein ganz besonderer….  Das lag nicht nur an einer ganz besonders netten, gut harmonisierenden deutsch-französischen Austauschgruppe, die auch bei den aus Schülersicht sicherlich manchmal verrücktesten Ideen ihrer von einer Fortbildung inspirierten Lehrer (z.B. WortschatzARBEIT, Teletandem- und TandemARBEIT, An der Nordseeküste/C’est pas l’homme qui prend la mer 😉) mit Spaß dabei waren, sondern auch an unserem diesjährigen Austauschprojekt L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer.

Vor den Herbstferien brachen 28 AGOnauten zusammen mit Frau Klostermann und Frau Osthövener an das bretonische Ende der Welt, le Finistère, auf. Neben Erkundungen der Bretagne z.B. mit Besuchen im Océanopolis in Brest, in Concarneau, Pont Aven, Quimper, in einer Cidrerie, einer Biscuiterie und einer Austernzucht und gemeinsamen sportlichen Aktivitäten beim Kayak de mer inmitten einer Kegelrobbenkolonie, beim Surfkurs oder bei bretonischen Tänzen standen wie schon beim Besuch der Franzosen in Oldenburg wieder Berufserkundungen in verschiedenen Betrieben auf dem Programm.

Die Bandbreite der bretonischen Interviewpartner reichte dabei von Surf- und Tauchlehrern über Fischer und Austernzüchter bis hin zu Pädagogen, Meeresbiologen und maritimen Forschern an der Universität von Lorient. Sie lieferten unseren AGOnauten interessante Einblicke in die maritime Berufswelt der Bretagne.

Ein Zwischenstopp in Paris auf dem Rückweg, der unter dem beleuchteten Eiffelturm endete, rundete die Fahrt gelungen ab.

Ein Lob für ihre guten Sprachkenntnisse erhielten die Teilnehmer nicht nur von ihren französischen Gasteltern, sondern auch von Besuchern der Vernissage (Eltern, französische Kollegen) für die Präsentationen ihrer Berufserkundungen.

Dass unser insgesamt einjähriges Austauschprojekt ein ganz besonderes war, fand auch die Jury des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, die das Projekt gleich doppelt ausgezeichnet hat, zum einen als besonders förderungswürdiges

  • IN-Projekt 2017 (IN steht dabei für ein innovatives, interdisziplinäres und interkulturelles deutsch-französisches Austauschprojekt) und zum anderen
  • als Gewinnerprojekt des mit 1000 € dotierten Teletandem-Förderpreises 2017.

Das ist auch für uns als betreuende Lehrkräfte eine erfreuliche Anerkennung unserer Arbeit, die uns darin bestärkt, auch bei zukünftigen Austauschprogrammen die intensive sprachliche Arbeit in deutsch-französischen Tandems fortzusetzen.

Ebenso freuen wir uns über unsere sechs(!) Schülerinnen, die die Chance der Austausch-verlängerung in Form des dreimonatigen Brigitte-Sauzay-Aufenthaltes genutzt haben und mit hervorragenden Französischkenntnissen wieder zu uns stoßen werden, und natürlich über die Tatsache, dass bei einigen Austauschteilnehmern die Vorbereitungen für weitere Besuche in der Bretagne bzw. Oldenburg schon laufen.

Beendet ist das Austauschprojekt noch nicht. Eine gemeinsame Feier des Förderpreises per Videokonferenz und ein vorweihnachtliches Teletandem-Projekt sind bereits in Planung.

Einige Zitate unserer Austauschteilnehmer/innen (anonyme Umfrage):

AUSFLÜGE

  • Der Austausch war super. Wir alle waren im Austauschfieber, sogar die Busfahrer beim Singen im Bus!
  • Die Ausflüge fand ich sehr schön, das Meer ist noch viel schöner als ich dachte.
  • Das Programm fand ich sehr abwechslungsreich und gut strukturiert. Wir haben sehr viel von der wunderschönen Bretagne gesehen.
  • Ich hätte gern noch mehr Freizeit (ohne Rallye) in den Städten gehabt.
  • Bei einigen Ausflügen hätten wir mehr Zeit gebraucht. Pont-Aven, Concarneau, Quimper waren tolle Orte, wo man gern mehr Zeit verbracht hätte. Der Aufenthalt in Paris war ein genialer Abschluss einer tollen Zeit.
  • Die Kanutour war megaschön.
  • Die Ausflüge haben Spaß gemacht! Das Surfen war richtig gut!
  • Uns haben das Surfen und das Kajakfahren am besten gefallen. Das war sooooo cool!
  • Das Programm war sehr abwechslungsreich. Das Surfen, das Probieren der Austern und der gemeinsame bretonische Abend mit den bretonischen Tänzen haben mir sehr gefallen.
  • Die Aktivitäten des Austauschprogramms waren sowohl in Deutschland, als auch in

Frankreich abwechslungsreich und sehr interessant! Es waren Dinge dabei, die man alleine bestimmt nicht gemacht hätte. Ich fand es sehr aufregend in Frankreich die Cidrerie, die Kekserei und den Austernfischer zu besuchen. Wahrscheinlich hätte ich sonst auch keine Auster probiert. Das Wellenreiten und Kajakfahren haben besonders viel Spaß gemacht. Die vielen kleinen Städte/Orte waren auch sehr schön.

  • Paris war auch super! Die abendliche Bootstour war richtig schön. Es wäre cool gewesen, wenn wir noch länger in Paris geblieben wären.
  • Paris am Ende war soooooooooooo toll!
  • Mir haben das Surfen, der Besuch im Océanopolis in Brest und als besonderer Abschluss einer tollen Fahrt der Aufenthalt in Paris besonders gut gefallen.

GASTFAMILIE

  • Meine Gastfamilie war so toll! Sie haben mich sehr gut aufgenommen und ich fühlte mich wie zu Hause.
  • Meine Gastfamilie war super freundlich und man wurde toll aufgenommen. Ich werde die gemeinsamen Abende mit der Familie nicht vergessen HerzY.
  • Unsere Gastfamilien waren super nett und haben uns wie ein Famlienmitglied behandelt.
  • Wir haben uns super verstanden! Man konnte sich gut verständigen!
  • Mein Corres ist soooooo toll! Ein richtiger Freund!
  • Mein Verhältnis zu meiner corres und ihren Freunden war sehr herzlich (neue Freundschaften!)
  • Meine Gastfamilie war sehr nett und herzlich. Alle haben sich bemüht, dass es mir gut geht.

SPRACHKENNTNISSE

  • Meine Sprachkenntnisse haben sich verbessert.
  • Wir verstehen Französisch jetzt viel besser.
  • Ich kann mich jetzt auf jeden Fall besser auf Französisch verständigen.
  • Man hat richtig gemerkt, wie man irgendwann automatisch Französisch gesprochen und gedacht hat.

TELETANDEM-/TANDEMARBEIT

  • Die Berufserkundungen waren sehr interessant.
  • Die Interviews waren beide Male richtig gut. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
  • Es war spannend Berufe zu entdecken, von denen man vorher noch nicht viel gehört hatte. Der Erlebnisbericht dazu war allerdings sehr zeitaufwendig, weil man nach den langen Tagen doch oft sehr müde war. Gerne hätte man auch mehr Zeit mit der Familie verbracht. Die Tage sind einfach sehr schnell vergangen!
  • Die Tandemarbeit war hilfreich. Es wäre schön, wenn man sie an schöneren Orten (z.B. draußen auf dem Schulhof, am Strand….) machen könnte.
  • Durch die Partnerarbeit mit dem eigenen und auch anderen Austauschschülern ist man sich näher gekommen und hat die eigenen Sprachkenntnisse verbessert und Mut zum Sprechen bekommen.
  • Die Tandem-Arbeit ist super. Sie bringt einem das Land und die Sprache näher. Ich fand es gut, dass die Partner häufig gewechselt wurden. So lernt man auch die anderen besser kennen.
  • Die Aufgaben und Themen, die wir in der Schule bearbeitet haben, waren gut, da man viel über persönliche Dinge und auch landestypische Einstellungen erfahren hat. Am besten haben mir die Berufserkundungen gefallen. Ich war überrascht, dass ich viel von den Antworten unseres französischen Interviewpartners verstanden habe. Beim Schreiben des Berichtes haben wir uns gegenseitig geholfen.

 

BEGLEITPERSONEN

  • Unser Busfahrer ist cool!
  • Die Lehrer waren super drauf und haben sich immer gleich um alles gekümmert.
  • VIELEN DANK an unsere Lehrer für die tollen Erfahrungen, die wir alle machen durften!
  • Toll, dass sich die Lehrer so super um alles gekümmert haben! Der Austausch hat echt Spaß gemacht!

SCHÖNSTER AUSTAUSCHMOMENT

  • Der beste Austauschmoment war für mich der Abschluss am beleuchteten Eiffelturm.
  • Mein schönster Austauschmoment war die Bootstour in der Dämmerung mit Blick auf den Eiffelturm. Ich finde die Stadt wunderschön!
  • Die Kajaktour!
  • Die ganze Fahrt!

LUSTIGSTER AUSTAUSCHMOMENT:

  • Am Lustigsten fand ich den Moment, als viele von uns zum ersten Mal eine Auster probiert und dann gemerkt haben wie, nun ja, gewöhnungsbedürftig die schmeckt.
  • Wenn man auf Französisch etwas im Speedtempo gefragt wurde, es nicht richtig verstanden und dann einfach „Ja“ gesagt hat, was dann manchmal lustige Folgen hatte (So wurde ich beispielsweise zur Vegetarierin!).
  • Das Singen im Bus!

BLÖDESTER AUSTAUSCHMOMENT:

  • Der Moment des Abschieds (4x)

 

Unsere Sprachtalente stellen ihr Können unter Beweis

Es fehlen: Dorothee Haye, Charlotte Kohne und Hannah Hirschberg

Schon allein die Teilnehmerzahl am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen war mit 20 AGOnauten rekordverdächtig, die Ergebnisse sind es auch. Mindestens sieben 3. Landespreise sind dabei. Und das in allen vier Sprachen!

Ob vielleicht noch der eine oder andere erste oder zweite Landespreis dabei ist, entscheidet sich bei der Preisverleihung am 9. Juni in Delmenhorst. Aber schon jetzt gratulieren wir unseren Landessiegerinnen im Fach Englisch Nhi Nih Mai (9a), Hannah Metke (9b), im Fach Französisch Dorothee Haye (9b) Marit Klebb (9b) und Charlotte Kohne (9b), im Fach Latein Elisabeth Röder (9a) und im Fach Spanisch Mira Balvert (9c).

Alle anderen Schülerinnen und Schülern erhielten aus der Hand von Schulleiter Frank Marschhausen ihre Teilnahmeurkunden, auf denen ihnen überdurchschnittlich gute Sprachkenntnisse bescheinigt wurden. Herr Eilts und Frau Osthövener freuen sich auf die nächste Runde mit hoffentlich noch größerer Teilnehmerzahl.

Frankreichaustausch 2017: Deutsch-französisches Tele-Tandem und IN-Projekt

Nach acht ereignisreichen Tagen am AGO, in Oldenburg und der Umgebung sowie einem schönen Abschlussabend hieß es am 24. März 2017 für unsere Gäste vom Lycée de Kerneuzec aus Quimperlé „Au revoir, Oldenbourg! Au plaisir de vous revoir en Bretagne“.

„Jetzt habe ich mich so lange auf meine Austauschpartnerin gefreut und nun ist alles viel zu schnell vorbei. Schade!“, „Das war viel zu kurz“, „Wir hatten megaviel Spaß, auch nach dem offiziellen Programm“, „Wir haben uns alle supergut verstanden und ganz viel zusammen unternommen“ und „Ich muss jetzt Schlaf nachholen, aber mein Austauschpartner war total nett. Ich freue mich schon auf September“ waren oft gehörte Sätze. Entsprechend tränenreich fiel der Abschied am Freitagabend am französischen Bus aus. Von den insgesamt 30 französischen Austauschpartnern fuhren allerdings nur 26 zurück. Mit Léna, Louise, Angèle und Amandine hat das AGO für die kommenden drei Monate vier neue Gastschülerinnen bekommen. Ab August bzw. September werden dann Henrike, Marit, Johanna und Jule im Rahmen des vom Deutsch-Französischen Jugendwerkes geförderten Brigitte-Sauzay-Programms für drei Monate in Frankreich zur Schule gehen. Dorothee und Charlotte sind bereits in der Bretagne und genießen das französische Leben!

Der diesjährige deutsch-französische Schüleraustausch ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer. Vorbereitet wurde das Projekt zum ersten Mal auf der Plattform des Deutsch-Französischen Jugendwerkes. In diesem „virtuellen“ Klassenzimmer haben die Austauschpartner schon als deutsch-französisches Teletandem gearbeitet, sich durch gemeinsame Aktivitäten (Kennenlern-spiele, Austausch von Filmen und anderen Dokumenten) kennengelernt und das diesjährige Austauschprojekt „L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer“ vorbereitet.

Ziel des diesjährigen Projektes war die Erstellung einer Fotoausstellung mit begleitenden deutsch-französischen Texten über maritime Berufe im Großraum Oldenburg/Wilhelmshaven, die dann im September in der Bretagne vervollständigt wird. Dafür haben unsere deutsch-französischen Fotoreporterteams am 21.3.2017 verschiedene Betriebe in Oldenburg, Wilhelmshaven, Norddeich und Brake besucht und einen Mitarbeiter ein paar Stunden lang bei der Arbeit begleitet. Von maritimen Forschungsprojekten am ICBM der Uni Oldenburg/Wilhelmshaven, am Senckenberg-Institut oder am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven, von Erkundungen maritimer Berufe des NLWKN (Nieders. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit Besichtigungen des Huntesperrwerkes, des Jade-Weser-Ports, der Begleitung von Mitarbeitern der Firma Niedersachsen Ports, der Hafenbehörde, des Wasser- und Schifffahrtsamtes, des Wiking-Helikopter-Services und der Seemannsmission bis hin zu den Arbeiten der Tierpfleger im Aquarium in Wilhelmshaven oder in der Seehundstation in Norddeich war alles dabei. Auch die stürmische Mitfahrt auf dem Forschungsschiff Burchana des NLWKN sowie der spannende Besuch der Einsatzflottille der Bundeswehr werden unseren Reporterteams in guter Erinnerung bleiben.

Ihre Eindrücke in das maritime Berufsfeld haben unsere deutsch-französischen Reporterteams dann in beiden Sprachen dokumentiert und mit Fotos illustriert (hier geht es zu einer Präsentation, die Hannah und Mei-Li angefertigt haben). Der erste Teil der Ausstellung über die maritimen Berufe wurde am Abschlussabend im Foyer des AGO eröffnet. Bei dem Besuch in der Bretagne im September wird das Mosaik der maritimen Berufe noch um einige Facetten ergänzt. Hier werden neben Austernzüchtern, Fischern und Segelmachern vielleicht auch Surflehrer und Weltumsegler etc. zu den Interviewpartnern gehören.

Wegen seines innovativen, interdisziplinären und interkulturellen Ansatzes wurde unser Projekt von der Jury des Deutsch-Französischen Jugendwerkes zu einem von 15 „IN-Projekten“ gewählt und als besonders förderungswürdig eingestuft. Über diese Anerkennung und diese „Finanzspritze“ freuen sich alle Austauschteilnehmer! Und durch die deutsch-französische (Tele-)Tandemarbeit vor, während und nach dem ersten Austauschbesuch wird dieses Projekt auch sprachlich zu einem Gewinn.

Neben der Arbeit am Austauschprojekt standen selbstverständlich noch viele andere schöne Dinge auf dem Programm. So z.B. Ausflüge nach Hamburg, Bremen, Papenburg, eine Stadt- und Theaterführung in Oldenburg, ein Foto-Workshop mit Frau Feldhege und Herrn Gode und deutsch-französischer Teamsport mit Herrn Weinert. Ein besonders schöner Moment war die musikalische Rückfahrt aus Hamburg, bei der der ganze Bus, begleitet von Herrn Duensing an der Gitarre, deutsche und französische maritime Lieder sang. Begeistert von dieser Atmosphäre griff sogar der französische Busfahrer zum Mikro und erwies sich als hervorragender Vorsänger bei einigen französischen Chansons.

Jetzt freuen wir uns auf die Fahrt nach Quimperlé im September, wo neben Einblicken in die maritime Berufswelt der Bretagne und Ausflügen in die nähere Umgebung auch Wellenreiten, Kanu-Touren und eine Besichtigung des Océanopolis in Brest auf dem Austauschprogramm stehen werden.

Weitere Informationen zum deutsch-französischen Austauschprogramm gibt es hier.

 

 

Neues von den AGO-Franzosen

TELETANDEM und IN-Projekt

Der diesjährige Frankreichaustausch im März und September 2017 steht unter dem Motto „L’Homme et la Mer/Der Mensch und das Meer“ und wird erstmalig als TELETANDEM-Projekt durchgeführt. Das bedeutet, dass unsere 30 AustauschteilnehmerInnen sich schon vor der eigentlichen Begegnung im März auf der Plattform des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) in einem virtuellen deutsch-französischen Klassenzimmer begegnen. Die ersten Bilder und Filme wurden bereits ausgetauscht, der Sonntagschat eröffnet und verschiedene Aktionen zum ersten Kennenlernen und zum Abbau von Sprachhemmungen durchgeführt. Nach einer Lehrerfortbildung Ende Januar, auf der das Lehrertandem auf die Arbeit vorbereitet wird, startet dann die Austauschvorbereitung im TELETANDEM.

 

Grund zur Freude gab es für unsere Austauschfahrer im Dezember. Die Kommission des deutsch-französischen Jugendwerkes hat unser Austauschprojekt mit unserer Partnerschule in Quimperlé in den Kreis der 15 bundesweit und frankreichweit besonders geförderten IN-Projekte aufgenommen.

IN-Projekt steht dabei für innovatives, interdisziplinäres und interkulturelles deutsch-französisches Projekt. Neben zahlreichen gemeinsamen sportlichen Aktivitäten, Musik- und Fotografie-Workshops und interessanten Ausflügen zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Region werden unsere SchülerInnen in deutsch-französischen Fotoreporter-Teams Einblicke in maritime Berufsfelder erhalten und diese in Form einer Fotoausstellung dokumentieren. In Wilhelmshaven haben bereits das Senckenberg-Institut, das ICBM (Institut für Chemie und Biologie des Meeres) der Uni Oldenburg, die Hafenbehörde sowie die Bundeswehr ihre Bereitschaft bekundet, unsere Reporterteams zu empfangen und ihnen Einblicke in die maritime Berufswelt zu gewähren. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse unserer binationalen TANDEMS.

 

SAUZAY-Austausch

In diesem Austauschjahr haben sich schon sechs Austauschtandems entschieden, die gegenseitigen Besuche auf 4 bis 12 Wochen zu verlängern, zwei weitere überlegen noch. Gerade in unserem ersten            G9-Jahrgang ist das gewonnene Schuljahr eine gute Gelegenheit zu einem Auslandsaufenthalt an einer unserer beiden Partnerschulen in der Bretagne. Und dank des Prinzips der Gegenseitigkeit und des Fahrkostenzuschusses des DFJW, der bei dem dreimonatigen SAUZAY-Austausch gewährt wird, erhält man auf diese Art und Weise einen Auslandsaufenthalt quasi zum Nulltarif. Eine tolle Chance, die hoffentlich auch zukünftige Jahrgänge fleißig nutzen werden!

 

Erfolgreiche DELF-Prüfungen

Insgesamt 11 AGOnauten haben im vergangenen Jahr ihre DELF-Prüfungen sehr erfolgreich abgelegt.

Wir gratulieren unseren Neuntklässlern Jan Sommer, Melanie Bliefernich, Madita Mönster, Namia-Xanin Tolan, Cosima Hutschenreuther, NhiNhi Mai, Greta Lürßen, die alle Französisch als Wahlpflichtkurs gewählt haben, und Nina Behrens, Johanna Klauke, Marit Klebb und Silvie Reske, die Französisch als 2. Fremdsprache gewählt haben, zu tollen Prüfungsergebnissen auf A1 bzw. A2-Niveau.

Text: Susanne Osthövener

Bild: Nina Behrens

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2017 am AGO – Ein voller Erfolg!

Am diesjährigen Fremdsprachenwettbewerb haben sensationelle 20 Schülerinnen und Schüler  unserer Schule teilgenommen. Dementsprechend fand der Wettbewerb am 26.1.  erneut in unserem Hause statt. Besonders erfreulich ist dabei, dass alle an unserer Schule angebotenen Sprachen in diesem Jahr als Prüfungssprachen angewählt wurden.


Zusammen mit zwei gemeldeten Gästen von anderen Schulen bearbeiteten die Prüfungsteilnehmer die verschiedenen Aufgaben in den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Latein und Spanisch.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für sie persönlich.

Als Gruppe haben die Schülerinnen und Schüler uns mit ihrem Interesse und der Bereitschaft, sich freiwillig einem solchen Test zu stellen, schon jetzt viel Freude bereitet. Vielen Dank für dieses großartige Engagement!

Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8-10, die sich für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018 interessieren, können sich jederzeit bei ihrer Fremdsprachenlehrkraft oder direkt bei Frau Osthövener oder Herrn Eilts melden, um hierzu Informationen zu erhalten.

(Text und Fotos: Herr Eilts)

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen gibt es hier

Donemad e Breizh oder Bienvenue en Bretagne

Am Sonntagabend des 11. September 2016 um 22:00 Uhr ging es für 26 AGOnauten nach Frankreich in die wunderschöne Bretagne. Nach einer langen Busfahrt wurden wir von unseren Austauschpartnern sehr herzlich begrüßt und die Freude über das Wiedersehen war groß. Der Besuch der Franzosen in Oldenburg fand vor einem halben Jahr statt.

Von sportlichen Aktivitäten wie Klettern an der gigantischen schuleigenen Kletterwand, Surfen und Katamaransegeln bis hin zu kulturellen Ausflügen, z.B. in das Künstlerdorf Pont Aven, in die Städte Vannes, Concarneau und Lorient, an die Côte sauvage oder zu den Hinkelsteinen von Carnac, war alles im Programm dabei. Bei der Besichtigung der Biscuiterie in Pont Aven durften wir die leckeren bretonischen Kuchen und Kekse probieren, von denen einige nicht genug bekommen konnten. C’est si bon !!!

In einem Bretonischkurs stellten wir unser Sprachtalent unter Beweis und erkannten dabei, dass die französische Aussprache doch viel einfacher ist als die Bretonische. Oder wer kann Pezh anw`peus  (Comment tu t’appelles?) korrekt aussprechen? Bis auf SALUD DIT (Salut), TRUGAREZ (Merci) und KENAVO (Au revoir) blieb leider nicht viel hängen. Diese wenigen bretonischen Wörter zauberten jedoch ein Lächeln auf das Gesicht einiger Gasteltern, da die Bretonen sehr stolz auf ihre Sprache und Kultur sind.

An den Wochenenden haben viele von uns Aktivitäten mit ihren Gastfamilien und auch mit anderen Austauschschülern unternommen, z.B. Städtetouren nach Nantes, Fahrten auf eine der unzähligen Inseln, Bootstouren, Soirée Crêpe. Dabei wurde der eine oder andere Crêpe genossen!

Der Rückweg verlief in diesem Jahr mit einem Zwischenstopp am Mont Saint-Michel. Ausgestattet mit Audioguides erkundeten wir in Kleingruppen den Klosterberg und erfuhren dabei spannende Dinge über dessen Geschichte. Einige von uns fühlten sich so inspiriert, dass sie sich schon Krimiszenarien für eine Reihe von AGO-Krimis ausdachten.

Insgesamt hatten wir eine aufregende Zeit und haben viele neue Erfahrungen gesammelt und gute Freundschaften geschlossen. Entsprechend tränenreich fiel dann auch der zweite Abschied aus und viele von uns waren traurig, ihre Austauschpartner, mit denen wir uns so gut verstanden hatten, verlassen zu müssen. Aber in vielen Fällen stehen die nächsten Besuchstermine schon fest. In einigen Fällen hat sich der SCHÜLERaustausch sogar in einen FAMILIENaustausch verwandelt.

Drei Französinnen haben es schon vorgemacht und diesen Schüleraustausch als Sprungbrett für einen längeren Deutschlandaufenthalt genutzt. Mal sehen, wer von uns ihrem Beispiel folgt.

Wir können es nur jedem empfehlen, an diesem Austausch teilzunehmen, da es eine unvergessliche Erfahrung war und wir tolle Menschen kennengelernt haben.

Ein großes TRUGAREZ et MERCI an unsere Gastfamilien, Frau Klostermann und Frau Osthövener!

Die Frankreichfahrer 2016 AnnKathrinAmandaCelinaDanielEmiliaFranzGesaIrisJessicaJetteJoostKatjaLaraLauraLauraLeaLilianLilianLisaMareikeMareijaMaxMiaMilenaTomTomke

AGOnauten haben im Fach Französisch mehrmals die Nase vorn…

Schon vor der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich gab es für die Fachschaft Französisch gleich doppelt Grund zum Jubeln:

1. Bundeswettbewerb Fremdsprachen Französisch:

maritMarit Klebb aus der Klasse 8b gehört zu den Preisträgern auf Landesebene beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Marit überzeugte die Jury im Wettbewerb Französisch SOLO für die Klassen 8 und 9 in den Bereichen Sprechen, Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben und Landeskunde. Diese Leistung ist umso beachtlicher, als Marit sich in diesem Wettbewerb auch mit Neuntklässlern messen musste. Toutes nos féliciations!

Um welche Platzierung es sich handelt und ob Marit sich im September beim Sprachenturnier auf Bundesebene noch mit weiteren Sprachtalenten messen darf, entscheidet sich am 3. Juni bei der Preisverleihung in Wildeshausen. Wir drücken die Daumen!

Für das kommende Schuljahr wünschen wir uns, dass viel mehr unserer Sprachtalente aus den Klassenstufen 8, 9 und 10 am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen. Ansprechpartner sind Herr Eilts (Englisch), Frau Bentlage (Spanisch) und Frau Osthövener (Französisch). Marit kann eine Teilnahme am Wettbewerb jedenfalls empfehlen. Hier gibt es Marits Erfahrungsbericht.

2. Schülermusikwettbewerb anlässlich des Deutsch-Französischen Tages

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IMG_4483Die musikalischen Beiträge der Klassen 8b von Frau Jacobs/Frau Osthövener und  10b Frau Zurlutter-Harms rund um das Chanson «AVENIR» von der Sängerin Louane wurde im Schülermusikwettbewerb des Klett- Verlages ausgezeichnet.

 

 

 

Screenshots aus dem prämierten Animé von An Le-Thun (Klasse 10)

Im Schreiben der Jury heißt es: „Herzlichen Dank für die Einsendung der wunderbaren Schülerarbeiten zu unserem Wettbewerb um das Schulkonzert der frankophonen Sängerin Mfa Kera. Wir haben uns die von Ihnen eingesendeten Arbeiten angeschaut und sind begeistert, mit wieviel Spaß Ihre Schüler/innen sich für die französische Musik begeistern. Aus organisatorischen Gründen ist es uns leider nicht möglich, das angekündigte Konzert mit Mfa Kera zu realisieren. Deshalb haben wir uns entschlossen, Ihnen ein Lektüre-Paket als Preis zukommen zu lassen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Schüler/innen weiterhin viel Freude an der französischen Musik.“

3. Wettbewerb „Fußball verbindet 2016“ bzw. «Foot ensemble 2016»

image1Bei diesem vom DFB in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Goethe-Institut ausgerichteten Wettbewerb, reichte es leider nicht für den Hauptgewinn, einen Besuch im Trainingslager der deutschen Mannschaft in Evian, oder einen der vorderen Plätze. Dies ist bei über 1500 Einsendungen auch nicht verwunderlich.

Dennoch gehen ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön an Jule Rakelmann (8b) und Frerk Nickel (9c), die tolle deutsch-französische Flaggen als Beitrag für ihre Klassen gestaltet haben.

 

Nun fiebern wir der Euro 2016 entgegen und hoffen auf ein gutes Abschneiden des französischen und natürlich auch des deutschen Teams. Vive la MANNSCHAFT!

Vive l’amitié franco-allemande

Vom 03. bis 11. März 2016 verbrachten 26 Schülerinnen und Schüler unserer bretonischen Partnerschule in Lanester eine ereignisreiche Zeit in Oldenburg. Neben Besuchen in Hamburg (Miniaturwunderland, Hamburger Hafen, Innenstadt), in Bremen (Innenstadt und Universum), in Bremerhaven (Klimahaus und Eisarena) wurde auch Oldenburg intensiv erkundet. So stand für unsere Gäste neben einer Stadtführung, einer Theaterbesichtigung und einem Theaterworkshop auch ein Besuch der Aufführung von „Homers Odyssee“ im Staatstheater auf dem Besuchsprogramm.

Im Lernlabor Wattenmeer wurde wieder gemeinsam “geforscht“. Der diesjährige Schwerpunkt lag dabei auf dem sehr aktuellen Thema Mikroplastikmüll im Meer. Auch sportliche Aktivitäten kamen nicht zu kurz und so wurde erstmalig ein deutsch-französischer Tanzkurs unter Leitung von Frau Ackermann-Reckmann durchgeführt. Auf dem Abschlussabend staunten die Eltern nicht schlecht über das Tanz- und Gesangstalent unserer AGOnauten.

Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch in der Bretagne, der vom 11. bis 21. September 2016 stattfinden soll. Als Wünsche für unser Ausflugsprogramm haben wir einen Surfkurs, eine Kajaktour, einen Kletterkurs im schuleigenen Kletterparadies sowie Besichtigungen der Côte sauvage, der Ménhirs in Carnac und der Städte Vannes, Concarneau und Pont Aven angebeben. Und natürlich werden wir auch die leckeren bretonischen Spezialitäten (Kouign Amann, galettes, crêpes) genießen, bevor wir nach einem Zwischenstopp in Paris wieder die Heimreise antreten.

Für einige Austauschpartner gibt es aber schon vorher ein Wiedersehen. In einigen Fällen wird über eine Austauschverlängerung und ein erneutes Treffen in den Sommerferien nachgedacht. Vive l’amité franco-allemande!

Text und Fotos: Susanne Osthövener

Mehr zum Austauschprogramm mit Frankreich gibt es unter „Französisch – Besondere Angebote“ und „AGO international

AGO pflegt seine deutsch-französischen Beziehungen

Franzosen zu Besuch in Oldenburg

 

Vom 3. bis 11. März 2016 sind die französischen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus Lanester von unserer Partnerschule Jean Macé unsere Gäste.

Schon zu Beginn gab es interessante Aktivitäten und vor allem viel Spaß:

53 Jahre deutsch-französische Freundschaft


Das AGO feiert mit!
In diesem Jahr wurde der Deutsch-Französische Tag (22. Januar) am AGO auf besondere Art und Weise gefeiert. Die Klasse 8b präsentierte im Foyer das aktuelle Lied «AVENIR» von Louane, das die Musiklehrerin Frau Jacobs für Gitarre, Cello, Saxophon, Trompete, Klarinette, Querflöte und Kachon extra für die Musiker der Klasse arrangiert hatte. Mit der Präsentation im Schulfoyer während der großen Pause begeisterten die Musiker ihre Zuhörer. Nach diesem Ohrenschmaus gab es dann in der Mensa auch noch leckere französische Spezialitäten für den Gaumen.
Ein herzlicher Dank geht an die Klasse 8b, Frau Jacobs und das Mensa-Team um Frau Jansen!

(Text und Bilder: Susanne Osthövener)